Auf in ein neues Wettkampfjahr – Der SV Poseidon Limburg überzeugt in Eschborn und Polheim

Klara Häbel in der vorderen Bahn: Ein packendes Duell mit Hannah Großmann über 100 m Schmetterling auf der 50m Bahn in Pohlheim

Mit viel Schwung und beeindruckenden Leistungen ist der SV Poseidon Limburg in das Wettkampfjahr 2026 gestartet. Beim 48. Internationalen Schwimmwettkampf in Eschborn am 31. Januar und 1. Februar 2026 stellten die Limburger Athletinnen und Athleten eindrucksvoll unter Beweis, dass auch in diesem Jahr mit ihnen zu rechnen ist.

Gleich zu Beginn sorgten die Brüder Maik Borgens (2012) und Nick Borgens (2012) für Edelmetall. Maik sicherte sich zweimal Bronze, unter anderem über 400 Meter Freistil in starken 5:34,57 Minuten. Nick stand seinem Bruder in nichts nach und sammelte mit drei Bronzemedaillen und vier Silberplätzen eine beachtliche Ausbeute, darunter Silber über 100 Meter Freistil in 1:05,81 Minuten.

In der offenen Wertung behauptete sich Timm Borgens (2009) gegen die ältere Konkurrenz und gewann dreimal Bronze. Über 50 Meter Freistil schlug er in schnellen 0:25,88 Minuten an und bestätigte damit seine konstant starke Form.

Im Jahrgang 2014 setzte Jan Fischer mit Gold über 50 Meter Rücken (0:45,95) ein Ausrufezeichen. Max Schmitzer (2014) überzeugte mit mehreren Podestplätzen, während sein Trainingskollege Vladimir Suskov (2014) mit vier Goldmedaillen – darunter über 50 Meter Freistil in 0:34,87 Minuten, sowie weiteren Silber- und Bronzemedaillen den internen Medaillenspiegel der männlichen Poseidon-Schwimmer anführte.

Auch die weiblichen Starterinnen präsentierten sich in Topform. Rosalie Hemmerich (2015) dominierte ihre Altersklasse mit Gold über 400 Meter Freistil (6:13,71), 200 Meter Brust und 100 Meter Brust. Klara Häbel (2015) sicherte sich Bronze über 400 Meter Freistil, während Kata Frida Bardi in der stark besetzten offenen Wertung dreimal Bronze gewann.

Kurz vor dem Start in Eschborn: Emilia Schäfer sorgt für den letzten Feinschliff bei den Jahrgängen 2019–2021

Für besondere Begeisterung sorgte der Nachwuchs: Jette Dillmann (2018) kehrte bei ihrem zweiten Wettkampfstart mit zwei Bronzemedaillen zurück, Franka Wollowski (2018) gewann Gold über 50 Meter Rücken Beine. Auch die schon etwas Wettkampferfahrenen Schwimmerinnen Kira Häbel und Amelie Brahm (beide 2019) freuten sich über Podestplätze.

Die jüngsten Talente Chiara Großmann, Mara Schmitzer, Elli Trost, Leonhard Klein und Matteo Nagel (Jahrgänge 2020/2021) schnupperten zunächst gespannt vom Beckenrand aus Wettkampfluft. Im weiteren Verlauf nutzten sie jedoch auch ihre eigenen Startchancen und konnten sich dabei sogar Gold- und Silbermedaillen sichern.

Abgerundet wurde das erfolgreiche Wochenende durch zahlreiche persönliche Bestzeiten von Charlie Kopisch (2016), Anton Trost (2017), Hannah Baumann (2011), Lucy Hemmerich (2011), Caroline Kirchberg (2011), Elisabeth Klein (2018), Isabel Meuser (2014), Noeli Nagel (2015), Emilia Schäfer (2010), Mabel Trost (2016) und Henrietta Wald (2012). Die Trainerinnen Anja-Mareike Hamm, Valeria Buriak und Emilia Schäfer zeigten sich hochzufrieden mit dem geschlossenen Teamauftritt.

Starke Leistungen auf der Langbahn – Erfolgreiches Frühjahrsmeeting in Pohlheim

Nur zwei Wochen später, am 14. und 15. Februar 2026, ging es für die Limburger zum 48. Internationalen Frühjahrsmeeting nach Pohlheim – diesmal auf der anspruchsvollen 50-Meter-Bahn. Auch hier demonstrierte die Mannschaft eindrucksvoll ihre Stärke.

Mia Böcher (2013) erschwamm sich Bronze über 400 Meter Freistil, während Dascha Buchowez (2009), Klara Häbel (2015) und Mabel Trosch (2016) jeweils Bronze über 100 Meter Schmetterling gewannen. Hannah Grossmann und Isabel Meuser (2014) überzeugten mit starken neuen Bestzeiten. Die jüngste Starterin, Finja Flegler (2018), durfte sich über Gold über 100 Meter Rücken freuen.

Lucy Hemmerich glänzte mit Silber über 100 Meter Rücken (1:22,56) und 200 Meter Lagen sowie Bronze über 200 Meter Freistil. Rosalie Hemmerich zeigte erneut ihre Klasse und sicherte sich zweimal Gold – unter anderem über 400 Meter Lagen in 6:52,86 – sowie drei Silbermedaillen.

Leonhard Klein (Jg. 2021) sprintet über die Eschborner 25 m Bruststrecke.

Auch die männlichen Athleten standen dem in nichts nach: Anton Trost (2017) gewann zweimal Bronze, während Vladimir Sushkov mit einem kompletten Medaillensatz überzeugte. Noel Shawky (2011) siegte über 200 Meter Rücken, Jannis Schäfer (2013) holte Silber über dieselbe Distanz. Dennis Schäfer steigerte seine persönliche Bestzeit über 100 Meter Rücken deutlich.

Max Schmitzer (2014) dominierte seine Paradedisziplin Schmetterling mit Gold über 50 und 200 Meter. Jasper Brahm (2017) gewann Gold über 200 Meter Freistil und zweimal Bronze. Maik Borgens (2012) sicherte sich Silber über 100 Meter Schmetterling, Nick Borgens (2012) glänzte mit drei Goldmedaillen, unter anderem über 400 Meter Lagen in 5:50,31 Minuten. Timm Borgens (2009) komplettierte das starke Mannschaftsergebnis mit zwei Goldmedaillen über die Bruststrecken.

Ein Verein mit Perspektive

Der Saisonauftakt zeigt eindrucksvoll: Der SV Poseidon Limburg ist hervorragend aufgestellt! Vom Nachwuchs der Jahrgänge 2020 und 2021 bis zu den erfahrenen Schwimmerinnen und Schwimmern der offenen Klasse überzeugt das Team mit Talent, Trainingsfleiß und großer Wettkampffreude.

Volle Geschwindigkeit in Pohlheim: Lucy Hemmerich behauptet sich über 100 m Freistil in Pohlheim

Sollte dieser Jahresbeginn ein Vorgeschmack auf die kommenden Monate sein, dürfen sich die Limburger Schwimmfans auf eine Saison voller Bestzeiten, Medaillen und vielleicht noch einiger Überraschungen freuen.

Ein besonderer Abschied

Das Wettkampfwochenende in Pohlheim hatte jedoch auch eine emotionale Seite: Für Trainerin Valeria Buriak war es der letzte Wettkampf am Beckenrand für den SV Poseidon Limburg.

Der gesamte Verein bedankt sich herzlich für die hervorragende Zusammenarbeit, ihren Einsatz und die vielen gemeinsamen Erfolge. Der SV Poseidon Limburg wünscht Valeria für ihren weiteren Lebens- und Berufsweg von Herzen alles Gute und weiterhin viel Erfolg.

Text und Bildrechte: Kerstin Häbel

 

 

Fasnachtsstimmung pur beim Wettkampf in Pohlheim (v.l.n.r. Finja Flegler, Hannah Großmann, Klara Häbel, Mia Böcher, Rosalie und Lucy Hemmerich
Trainerin Valeria beim Coaching – der Blick fürs Detail zählt.

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