Für die Heimbel aus Oberbrechen war es das erwartet schwere Spiel gegen das Bollwerk der Union-Reserve. Die Gäste standen erwartungsgemäß tief und warteten geduldig auf die sich ergebenden Umschaltmomente, die sich hin und wieder ergeben sollten, doch ohne Ertrag blieben. Die TSG dagegen hatte mehr vom Spiel, wusste mit der Feldüberlegenheit jedoch wenig anzufangen. Die Folge war wiederkehrende Bälle in die Spitze, die jedoch keinen Abnehmer fanden.
Kurz vor der Halbzeit musste Standard herhalten, der das 1:0 für die Heimelf bescheren sollte. Mats Schumacher legte sich das Leder ca. 25 Meter vor dem Tor zurecht und zirkelte es traumhaft in den Winkel. Marke „Tor des Monats“.
In der 2. Halbzeit ergaben sich folglich mehr Räume für die TSG. Mats Schumacher war es erneut, der Schlussmann Mäuer prüfte, dieser parierte jedoch gekonnt zur Ecke. Auf der Gegenseite gelang der Union plötzlich der Ausgleich. Auf der rechten Seite konnte sich Ben Koeppel entscheidend durchsetzen und Schlussmann Münkel mit einem satten Schuss ins lange Toreck überwinden.
Die Union zog sich nun wieder zurück mit dem Ziel vor Augen, den Punkt gewinnbringend nach Hause zu bringen. In der Folge erhöhte die Heimelf den Druck und kam vermehrt zu Chancen. Der Lohn folgte in den Schlussminuten der Partie. Nach einer von Mike Lorse getretenen Ecke kommt Benedikt Speier am langen Pfosten an den Ball. Sein direkter Abschluss fand den Weg über die Linie und bescherte der Heimbel das vielumjubelte 2:1, bei dem es am Ende auch bleiben sollte.
Auch wenn der Sieg für die Heimbel unterm Strich in Ordnung geht, muss man den Gästen eine aufopferungsvolle Leistung attestieren, die einen Punkt verdient hätte.
TSG Oberbrechen II: Münkel, Schmitt, Eufinger, P. Schneider, Schönbach, L. Schneider, Kunath, Speier, Hönscher, Kremer, Schumacher (Deisel, Noth, Lorse)
Union II: Mäuer, Wagner, Busche, Müller, Köppel, Fahrner, Grossmann, Lieber, Hofmann, Pfeiffer, Wettengl (Belz, Schneider, Mansaray, Bürger)
Tore: 1:0 Mats Schumacher (43.); 1:1 Ben Köppel (72.); 2:1 Benedikt Speier (84.)
Schiedsrichter: Thomas Noll
Zuschauer: 50
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von Sascha Lanzel
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