Limburger HC vor „Meisterschafts-Endspiel“ Samstag bei Spitzenreiter TEC Darmstadt

David Schneider und Kapitän Max Bommel vom Limburger HC (v. l.) brauchen einen Sieg im Spitzenspiel in Darmstadt.

Hockey. Auf den Limburger Hockey-Club (LHC) wartet am kommenden Samstag um 16 Uhr beim TEC Darmstadt (Sporthalle Berufsschulzentrum) gleich zum Start ins neue Jahr ein echtes Spitzenspiel. Es ist das erste Punktspiel nach der Weihnachtspause – und zugleich das wohl vorentscheidende Duell im Kampf um die Tabellenführung der 2. Regionalliga Süd (Gruppe West).

Mit einem Auswärtssieg könnte das Team von Trainer Stefan Döppes die Tabellenführung zurückerobern. Die Gastgeber aus Darmstadt hingegen hätten bei einem Heimerfolg beste Chancen, bereits eine Vorentscheidung im Rennen um Platz eins herbeizuführen. Bei einem Unentschieden dürfte vor allem der Kreuznacher HC profitieren, der zeitgleich beim punktlosen Schlusslicht Eintracht Frankfurt als drittes Team im Titelrennen die vermeintlich leichteste Aufgabe vor sich hat.

Nach sechs von zehn absolvierten Partien führt Darmstadt die Tabelle mit 15 Punkten an, gefolgt von Limburg (13) und Bad Kreuznach (12). Die Rollen im Spitzenspiel sind dabei klar verteilt: Der TEC geht als Favorit in die Partie. Nach der knappen 4:5-Niederlage im Hinspiel in Limburg – damals ein Duell auf Augenhöhe – gewann Darmstadt sämtliche weiteren Begegnungen und ist in eigener Halle noch ohne Punktverlust. Auch die um 14 Treffer bessere Tordifferenz spricht aktuell für das stabilere und eingespieltere Team.

Der LHC zeigte vor der Weihnachtspause dagegen schwankende Leistungen. Auf eine deutliche Niederlage in Bad Kreuznach folgte ein mühsamer und knapper Heimsieg gegen die noch punktlose Eintracht aus Frankfurt. Zwar verfügt Limburg über zahlreiche spielstarke Routiniers, doch berufliche und familiäre Verpflichtungen erschweren regelmäßige Trainingseinheiten mit dem kompletten Kader.

Hinzu kommen personelle Sorgen: Mehrere Akteure sind erkältet, sodass Trainer Döppes kurzfristig entscheiden muss, wer die Reise nach Darmstadt antreten kann. Besonders der Einsatz von Finn Mourik ist derzeit noch fraglich.

Trotzdem nimmt Döppes die Außenseiterrolle beim Spitzenreiter gerne an. „Darmstadt ist vom Kader her ausgeglichener besetzt, aber ich sehe durchaus eine Chance“, sagt Limburgs Coach. „Wenn wir gut in die Partie kommen und keine lange Anlaufzeit brauchen, können wir das Momentum auf unsere Seite ziehen und auch auswärts in Darmstadt drei Punkte holen.“rk

Teile diesen Beitrag

Kommentar schreiben