Verbandsliga Gruppe Mitte startet in der kommenden Spielzeit 2025/2026 gleich mit  „vier“ Teams

Aus 3 macht 4 – die Verbandsliga Gruppe Mitte startet in der kommenden Spielzeit 2025/2026 gleich mit  „vier“ Teams aus unserem heimischen Fußballkreis, denn das Team aus der Domstadt, der VfR 07 Limburg hat den Aufstieg in die Verbandsliga Mitte geschafft. So kommt es zu einigen interessanten Aufeinandertreffen in der nächsten Saison. Auch wenn der Spielplan für die kommende Saison noch unter „vorläufig“ gehandelt wird, kommt es am Freitag, 08. August bereits zum ersten „Liga-Derby“, wenn der FC Waldbrunn zu Hause den SC Rot-Weiß Hadamar empfängt. Start der Liga ist bereits eine Woche zuvor, am Wochenende 01.08 – 03.08.2025. Das erste Duell St. Lubentius gegen Dom, also TuS Dietkirchen gegen den Aufsteiger VfR 07 Limburg steigt dann am Samstag, 25.10.2025.   

Wir beginnen ab heute mit einem kleinen Rückblick und einer kleinen Vorschau. Wir starten mit der  Verbandsliga, Gruppe Mitte. Die Aufgebote der Mannschaften mit den Zu- und Abgängen liefern wir nach Vorlage aller Rückläufer der Vereine nach.

Viel Spaß und eine verletzungsfreie Vorbereitung wünscht das Team von sport11.info

VERBANDSLIGA GRUPPE MITTE

Beginnen wir mit dem SV Rot-Weiß Hadamar. Dramatischer als die letzte Saison der Fürstenstädter, kann eine Spielzeit eigentlich nicht verlaufen. Mit neuem Trainer in die Saison 2024/2025 gestartet, sorgte man gleich zu Beginn für ein regelrechtes Feuerwerk und fegte gleich am ersten Spieltag wie ein Orkan über den Reckenforst. Mit sage und schreibe 5:0 siegte die Elf aus der Fürstenstadt beim ewigen Rivalen, dem TuS Dietkirchen. Das Rückspiel konnte man dann auch  mit 3:0 für sich entscheiden. Auch der Verlauf der Saison ließ einiges versprechen,  doch am Ende reichte das beste Torverhältnis der gesamten Liga in der abgelaufenen Spielzeit (106:39) nicht für den Aufstieg in die Hessenliga und auch nicht für die Teilnahme an der Aufstiegs-Relegation. Und das nur, weil man im direkten Vergleich mit dem Tabellen-Zweiten, FV Biebrich 02, den Kürzeren gezogen hat (0:4, 1:0). Ob es dann am Ende eine Genugtuung war, dass der Konkurrent ebenfalls nicht aufgestiegen ist, ist an dieser Stelle nur eine Vermutung des Verfassers und nicht übermittelt. Es dürften aber auf jeden Fall zwei interessante Duelle werden, wenn beide Teams in der neuen Saison dann wieder aufeinander treffen. Doch damit war es mit der Dramatik noch nicht genug. Ausgerechnet im letzten Spiel der Saison, musste Alfred Hitchcock noch seine Finger in die Wunden der Saison bei den Rot-Weißen legen, denn das Kreispokalfinale gegen den Dauerrivalen aus Dietkirchen verlor man im Elfmeterschießen. Mehr geht nicht. Dennoch geht man „An der dicken Eiche“ in Hadamar zuversichtlich in die neue Saison. Man hat das Team sehr gut verstärkt und wird in Sachen Aufstieg ein gewaltiges Wörtchen mitsprechen. Bildhaft dafür das Ergebnis des ersten Testspiels der Hadamarer gegen Hessenligist SC Waldgirmes, der mit 0:3 beim Verbandsligisten baden gegangen ist.

Weiter machen wir mit der Elf vom Reckenforst, dem TuS Dietkirchen. Den Mythos, dass die erste Saison nach einem Abstieg die schwerste ist, wollte der TuS zu Beginn der letzten Spielzeit eigentlich brechen, doch nach 5 Spieltagen hatte man erst einen Sieg eingefahren und die Derbys gegen den SV Rot-Weiß Hadamar (siehe oben) und den FC Waldbrunn zu Hause verloren. Man stand auf dem 12. Platz der Verbandsliga. Für die Ansprüche der ehrgeizigen „Dickerischer“ eindeutig zu wenig. Doch die Jungs um den scheidenden Trainer Florian Dempewolf konnten im Verlauf der Saison den Hebel noch einmal umlegen und am Ende einen respektablen 8. Platz belegen, obwohl man von den ersten 10 in der Abschlusstabelle die wenigsten Treffer im Verlauf der Saison erzielt hatte. Der krönende Abschluss für Florian Dempewolf und „Vereinslegende“ Raphael Laux war dann zweifelsohne der dramatische Kreispokalsieg im Elfmeterschießen gegen den ewigen Rivalen aus Hadamar. Dass da ein bekannter Krimiautor sicherlich seine Hände mit im Spiel hatte wurde oben schon beschrieben. Zu Beginn der neuen Saison werden auch viele Augen wieder einmal nach „Dickerisch“ blicken, denn mit dem Offheimer Exprofi Stefan Simon, wird ein „Neuer“ die Geschicke der Reckenforstler von der Seitenlinie aus lenken. Zuletzt hatte Simon den FCA Niederbrechen in der KOL in sicheres Fahrwasser gelenkt und bringt seine „rechte Hand“, Dauer-Co-Trainer Joachim Wagner natürlich mit an die neue Wirkungsstätte. Die erste große Herausforderung gibt es dann gleich zum Start der neuen Saison, wenn die Simon/Wagner Elf zu Hessenliga-Absteiger TSV Steinbach-Haiger II reisen muss.     

Der nächste Blick geht dann zum FC Waldbrunn, einem wahren Dauerbrenner aus dem heimischen Fußballkreis in der Verbandsliga Mitte. Der Erbse/Rücker-Elf gelang es nach der Saison 2023/2024 noch einen drauf zu setzen und nach 54 Punkten in der damaligen Saison, holte man nun in der abgelaufenen Spielzeit 2024/2025 sogar 59 Zähler. Eine klasse Leistung. Damals wie heute reichte dies zu einem hervorragenden 6. Platz in der Abschlusstabelle. Für einen wahren Saisonkracher sorgte die Elf aus dem Westerwald am 18.05.2025. Beim bis dato Tabellenführer der Verbandsliga, dem SV Zeilsheim, gewann der FCW mit sage und schreibe 6:1 und spuckte dem Gegner so richtig in die Aufstiegssuppe. Dieser gelang dem SVZ nämlich am Ende nicht, man belegte „nur“ den 4. Platz. Natürlich bestimmen auch beim FC Waldbrunn die Zu- und Abgänge, sowie die Testspiele, die Vorbereitung zur neuen Saison. Zum Start der neuen Spielzeit 2025/2026 reisen die Westerwälder zum Aufsteiger TSF Heuchelheim.     

Bleibt „Last but not Least“ noch der Aufsteiger, der VfR 07 Limburg. Für die Domstädter war es eine Saison, die sehr nervenaufreibend war, aber am Ende verdient mit dem Aufstieg in die Verbandsliga gekrönt wurde. Die Limburger befanden sich durchweg im Dreikampf mit der SG 01 Hoechst und dem am Ende direkten Aufsteiger, Türkischer SV Wiesbaden. Da man lange nicht wusste, was mit der SG 01 Hoechst am Ende der Saison passiert, war dies eine zusätzliche Herausforderung. Bis zum letzten Spieltag war es dann ein „Kopf-an-Kopf“ Rennen mit dem TSV und man ging mit einem Punkt Differenz in den Endspurt. Da beide Teams ihre Hausaufgaben aber souverän lösten, mussten sich die Limburger mit „Platz 2“ zufrieden geben, welcher aber für die Relegationsteilnahme berechtigte und durch das zweitbeste Torverhältnis der gesamten Liga (109:39) noch einmal untermauert wurde. In der Relegation startete man dann mit einem 2:2 bei der TSG Wieseck. Darauffolgen gewann die Elf von Fabio Eidelwein mit 4:2 bei der SG Kinzenbach und so war für die Limburger klar, was man im letzten Spiel abliefern musste. Und da erwischte die Elf aus der Domstadt einen „Sahnetag“ und versetzte die Jahnstraße Anfang Juni in eine Partymeile. Mit sage und schreibe 6:0 fegte man den Gegner vom Platz und machte den Aufstieg perfekt und konnte zusammen mit dem eigenen Reserve-Team nicht nur die „doppelte Meisterschaft, sondern auch den doppelten Aufstieg feiern. Chapeau! Im ersten Spiel der neuen Saison müssen die Limburger dann beim letztjährigen Tabellenzwölften der VL ran, FV 09 Breidenbach.

Hier noch einmal der Überblick der ersten Spiele unserer heimischen Vertreter in der Verbandsliga, Gruppe Mitte zum Saisonstart (vorläufige Planung):

Sonntag, 03.08.2025

FV 09 Breidenbach – VfR 07 Limburg

TSV Steinbach Haiger II – TuS Dietkirchen

SV Rot-Weiß Hadamar – SV Zeilsheim

TSF Heuchelheim – FC Waldbrunn

  • von Dieter Bäbler

 

 

 

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