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Limburger HC startet Samstag mit Heimspiel gegen Nürnberg/Platz 4 im Süden Saisonziel

Moritz Müller hat im LHC-Tor wieder gleichwertige Konkurrenz bekommen.Foto: Klöppel

Hockey. Der Limburger Hockey-Club startet Samstag um 16 Uhr mit einem Heimspiel gegen die HG Nürnberg in der Limburger Kreissporthalle in die Hallenrunde der 2. Bundesliga. Die Lahnstädter wollen in der Halle mit dem Abstieg nichts zu tun haben und mindestens Vierter der Süd-Gruppe unter sechs Mannschaften werden. Nur der Gruppenletzte steigt in die 1. Regionalliga ab. Im Feld hat der LHC zuletzt eine völlig verpatzte Hinrunde hingelegt und steht zur Saisonhalbzeit sieglos auf dem letzten Tabellenplatz. Hier kann bei neun Punkten Rückstand aufs rettende Ufer den LHC wohl nur noch ein Wunder retten. In der Halle sieht Trainer Marcus Gutz sein Team hingegen nach einer aus seiner Sicht gut gelaufenen Vorbereitung als voll konkurrenzfähig an. Auf Stürmer Thomas Peters, der aus Studiengründen zum Erstligisten Uhlenhorst Mülheim wechselte, und Keeper Nils Jonas (England-Aufenthalt) müssen die Lahnstädter allerdings verzichten. Zurück im Kader ist dafür als Jonas-Ersatz Ex-Stammkeeper David Schneider, der sich mit Moritz Müller laut Gutz aktuell ein offenes Duell um den Platz im LHC-Tor liefert.  „Wir wollen schnell die nötigen Punkte holen, um nach hinten abgesichert zu sein“, sagt Gutz. Der LHC-Trainer weiß aber auch: „Die Leistungsdichte in der Süd-Gruppe ist so eng, dass schnell jeder in den Kampf um die Tabellenspitze und genauso in den Abstiegskampf geraten kann“. Für den klaren Favoriten für den direkten Wiederaufstieg hält Gutz aber das erfahrene Team des HC Ludwigsburg. Eher nach vorne orientieren werden sich seiner Meinung nach auch die verstärkten Teams der TG Frankenthal sowie der HG Nürnberg. Von daher ist sich der LHC-Trainer im Klaren darüber, dass die Lahnstädter auch in Bestbesetzung ein gutes Spiel hinlegen müssen, um gegen die Franken mit einem zählbaren Erfolg in die Runde zu starten. Drei Punkte wären aber wichtig, da es nach Gutz´Meinung keinen klaren Abstiegsfavoriten gibt. „Rüsselsheim ist eine Wundertüte“, meint er. Die seien zwar im Feld nur noch drittklassig, hätten aber noch ein paar Routiniers in der Hinterhand, so dass die Opelstädte je nach Tagesaufstellung ein gefährlicher Gegner sein könnten. Auch den Aufsteiger TEC Darmstadt dürfe man, so Gutz, keinesfalls unterschätzen. „Die spielen das erste Jahr 2. Bundesliga und schwimmen darum auf einer Euphoriewelle“, denkt Limburgs Trainer. Die Darmstadter würden mit Sicherheit kämpferisch alles in die Waagschale werfen, um den Klassenverbleib zu schaffen. „Aber die letzten Testspiele haben gezeigt, dass wir auch sehr gut sind“, denkt Gutz.rk 

 

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