Aufstellung TuS Dietkirchen: Kohlhepp, Zimmer (87. Voss), Maurer (63. Steinhauer), Schmidt, Hautzel, Kratz (87, Lahl), Leukel, Eufinger, Heene (77. Cakal), Fröhlich (46. Stahl), Schneider.
Aufstellung SV Wiesbaden: U. Gündogan, Toyosawa, Scheicher (84. Wartenberg), Harney, Faro, Bertel, Bill (66. Rotwald), Torinomi (66.Ptak), Benikhlef, O. Gündogan, Romero (66. Siewe Nana).
Tore: 1:0 Dennis Leukel (27.) 2:0 Pascal Heene, (35), 2:1 Aidan Paul Harney (50.), 3:1 Paul Stahl (59.), 4:1 Paul Steinhauer (88.), 5:1 Dennis Leukel (90.+1), 6:1 Paul Stahl (90.+4)
SR: Lennart Steppe
Überzeugender Auftritt des TuS Dietkirchen beim Heimspiel gegen den SV Wiesbaden1899. Wenngleich das Endergebnis von 6:1 für die Elf von Trainer Marco Reifenscheidt am Ende doch zu hoch ausfällt. Durch die Tore von Dennis Leukel (27.), bei dem sich Gäste-Keeper Gündogan beim Herauslaufen verschätzte, und Pascal Heene (35.), der den Abpraller Gündogans nach einem sehenswerten Distanzschuss von Jannik Schmidt abstaubte, erarbeitete sich der TuS eine komfortable Halbzeitführung. Dabei überzeugten die Hausherren vor allem durch ihre gnadenlose Effektivität: Drei Torchancen, zwei Tore. Einen direkten Kratz-Freistoß parierte Gündogan, der Licht und Schatten zeigte, in der Anfangsphase sensationell. Nach der souveränen Vorstellung im ersten Durchgang bekam der TuS nach der Pause die kalte Dusche. Ein Freistoß von Aidan Paul Harney segelte an allen vorbei ins lange Eck zum Anschlusstreffer (50.). Die Dublette auf der Gegenseite segelte nur drei Minuten später nach einem Kratz-Freistoß nur Zentimeter am langen Pfosten vorbei. Doch der TuS blieb am Drücker. Den nächsten Freistoß aus dem Halbfeld – wieder getreten von Kevin Kratz – wehrte Gündogan per unkonventioneller Fußabwehr ab, gut 16 Meter vor dem Tor nahm sich der eingewechselte Paul Stahl ein Herz und bugsierte den Ball per Volley in die Maschen (59.). Die Vorentscheidung mit einem Traumtor. Der TuS konzentrierte sich fortan auf die Defensivarbeit und suchte sein Glück im Kontern. Es dauerte bis zur Schlussphase, ehe der ebenfalls eingewechselte Paul Steinhauer zum 4:1 abstaubte, nachdem Leukel aus spitzem Winkel nur den Querbalken traf (88.). Doch damit nicht genug: Drei Minuten später brachte abermals Leukel den Ball gut 25 Meter vor dem Tor sehenswert unter Kontrolle, hob den Kopf, sah, dass Gündogan weit vor dem Tor stand, und zirkelte den Ball herrlich in den Knick (90.+1) – das nächste Traumtor zum 5:1. Die Gäste aus der Landeshauptstadt ergaben sich nun ihrem Schicksal, so dass Stahls zweiter Treffer ohne nennenswerte Gegenwehr den Endstand markierte (90.+4).
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von Yannick Wenig – Bilder vom Spiel werden nachgereicht
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