TSG Oberbrechen II – TuS Drommershausen 3:0 (1:0)

Bei bestem Wetter sahen die Zuschauer beider Fanlager ein Spiel mit zwei vollkommen unterschiedlichen Halbzeiten, in dem die Gastgeber am Ende mit 3:0 die Oberhand behielten.

In der ersten Halbzeit hatte der Ligaprimus gegen gut aufspielende Gäste eine Menge Glück. Diese erspielten sich mehrere gute Chancen, scheiterten jedoch häufig an der eigenen Präzision im Abschluss – oder an Luca Noth, der das Tor der Heimelf als Feldspieler mehr als Souverän hütete. Die Gastgeber machten es im Gegenzug besser: Ein Freistoß aus knapp 17 Metern sorgte für den ersten Treffer der Partie. Philipp Schneider übernahm den ruhenden Ball aus zentraler Position, erkannte, dass Dienst im Tor der Gäste nicht optimal stand, und bugsierte das Leder ins untere Eck.

Nach einer sehr unsicher wirkenden ersten Halbzeit zeigte die Heimbel im zweiten Durchgang ein völlig anderes Gesicht. Das Team übernahm nun das Heft des Handelns und präsentierte sich seiner Tabellenposition entsprechend. Folgerichtig fiel früh das 2:0: Simon Leimpek stürmte auf Dienst zu und blieb eiskalt – der Ball landete präzise im langen Eck.

Dieser Treffer beflügelte die Heimelf wortwörtlich, denn anders lässt sich das 3:0 durch Miles Schmitt kaum beschreiben. Nur wenige Minuten später setzte Jonas Kremer zum Flügellauf an und brachte eine punktgenaue Flanke ins Zentrum, wo Schmitt aus gefühlten drei Metern Höhe hochstieg und das Leder per Kopf in die Maschen donnerte. Die Rückennummer 7 hätte dabei kaum passender sein können – Schmitt hob ab wie einst CR7 bei dessen berühmtem Kopfballtreffer gegen Sampdoria Genua. Ronaldo stand damals 2,56 Meter in der Luft; wir würden frech behaupten, dass Miles Schmitt heute noch höher schwebte.

In der Folge hatte die TSG einige Umschaltmomente, die ungenutzt blieben. Auch die Gäste kamen noch zu einer Möglichkeit auf den Anschlusstreffer, doch Luca Noth wuchs über sich hinaus und fischte das Leder souverän aus dem Eck. So blieb es am Ende beim 3:0Heimerfolg der Heimbel.

TSG Oberbrechen: Noth, Zahn, Rudloff, P. Schneider, Speier, M. Schmitt, F. Schumacher, Hönscher, J. Kremer, Leimpek, Eufinger (M. Schumacher, Kunath, Deisel, Lorse)

RSV Würges: Dienst, Söhngen, Leks, Gorke, Hardt, Bindenberger, Hacke, Langer, Müller, Sahin, Fürstenau (Hardt, Kopp, Sartorius)

Tore: 1:0 Philipp Schneider (24.); 2:0 Simon Leimpek (49.); 3:0 Miles Schmitt (62.)

Schiedsrichter: Jörg Daniel

Zuschauer: 25

  • von Sascha Lanzel

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