Kumite Nachwuchs schlägt sich gut beim ersten Turnier in Montabaur

Aleksandra Tomecka gibt ihr Wissen weiter

Am Sonntag, den 01.03.2026 starteten sieben Kinder im Alter von 6-9 Jahren in Montabaur bei einem Kumite Anfänger Turnier.
Es war für diese jungen Karateka vom Limburger Karateverein die erste Feuerprobe und sie sollten sie gut bestehen.

Neben den offiziellen Betreuern und Trainern waren auch die erfahrenen Athleten Aleksandra Tomecka und Ilyas und Isaak Ashera zur mentalen Unterstützung, als Partner beim Aufwärmprogramm und zum Anfeuern mit dabei.

Wie so oft, wurde auch dieses Kumite Turnier im Round-Robin-Verfahren ausgetragen, bei dem „Jeder gegen Jeden“ innerhalb des Starter-Pools antritt und Punkte sammelt.

Limburgs jüngster Starter, Ben Bengel (6 Jahre), schaffte eine fast makellose Bilanz und verlor zunächst nur einen Kampf, bevor er in seiner letzten Begegnung gegen den bis dahin stärksten und einzig unbesiegten Teilnehmer der Gruppe antreten musste.
Er stellte sich der Herausforderung als Underdog und gestaltete den Kampf auf Augenhöhe. Beim Stand von 5:5 bekam Bens Gegner dann seine 5. Verwarnung und der Kampf wurde zu Gunsten von Ben gewertet.
Da er und sein Gegner gleich viele Kämpfe gewonnen hatten, Ben allerdings zuvor mehr Punkte gesammelt hatte, gewann er somit in seiner Kategorie und holte den 1. Platz.

Neele Bengel überzeugte ebenfalls mit einer sehr starken Leistung und vor allem mit sauber ausgeführten Fuß-Techniken zum Kopf, die ihr jeweils die höchste Wertung „Ippon“ einbrachten und schließlich einen 3. Platz sicherten.

Teilnehmer und Trainer-Team des Karateverein Limburg

Mit erst knapp 3 Monaten Karate-Erfahrung überraschte Aylia Tews und erreichte ebenfalls den 3 Platz. Es ist erstaunlich wie gut bereits ihre Techniken, ihr Kampfgeist und ihr Timing entwickelt sind.

Noomi Ashera konnte den 2 Platz erkämpfen. Sie hat ebenfalls viele Ippon Wertungen mit Fußtechniken sammeln können und ist durch ihre Beweglichkeit und langen Arme eine echte Gefahr für ihre Gegnerinnen gewesen.

Nikita Ermolaev und Hakirat Singh konnten dann noch zwei weitere 3. Plätze erkämpfen. Beide zeigten großen Kampfgeist und Motivation. Nikita folgte dabei stets den Anweisungen seiner Coaches, setzte sie direkt um und konnte dadurch taktisch gut Punkte sammeln.

Amira El Aiwat verpasste nur knapp den Einzug in die Medaillenränge, obwohl sie einzelne Kämpfe mit deutlichem Vorsprung (16:9) gewonnen hatte. Am Ende fehlte ihr nur noch einen Sieg, um ins Halbfinale zu gelangen.

Das Trainer und Betreuer-Team Benjamin Eck, Alexander Mlnaritsch und Michal Tomecki
sind sehr stolz auf die Leistungen des jungen Nachwuchs und freuen sich über die 6 Medaillen und die starken Leistungen.

  • von Gregor Thiel

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