SVW stellt Weichen für die Zukunft – Reitz kehrt als Spielertrainer zurück

v.r.n.Li. Marcel Jede (Co Trainer) Lukas Reitz und Marius Zabel (Trainer) vom SV Wilsenroth – Foto: Kalli van der Burg

Beim SV Wilsenroth laufen die Planungen für die kommenden Jahre auf Hochtouren. Zunächst ist es gelungen, die Zusammenarbeit mit Trainer Marius Zabel und Co-Trainer Marcel Jede zu verlängern.

Für beide ist es die dritte gemeinsame Amtszeit beim SVW, für Zabel persönlich bereits die siebte Saison als Trainer. Doch damit nicht genug:

 Ab der Saison 2026/27 wird der 31-jährige Lukas Reitz in seinen Heimatverein zurückkehren und den Trainerstab als Spielertrainer verstärken.

Damit gelingt dem Verein nicht nur eine sportlich hochkarätige Verpflichtung, sondern auch eine emotionale Rückkehr.

Bis 2007 schnürte Reitz in Wilsenroth die Fußballschuhe und durchlief die Jugendmannschaften bis zur D-Jugend – unter anderem trainiert von seinem Vater Norbert.

 Anschließend zog es ihn in den überregionalen Fußball zu den Sportfreunden Eisbachtal. Dort blieb er beeindruckende 19 Jahre, entwickelte sich zu einer echten Identifikationsfigur und wurde zum prägenden Rekordspieler des Vereins.

Doch die Verbindung zum SVW riss nie ab. In den vergangenen Jahren war Lukas regelmäßiger Gast auf dem heimischen Sportplatz.

Umgekehrt zog es auch zahlreiche SVW-Anhänger immer wieder ins Stadion nach Nentershausen – nicht zuletzt, um Lukas spielen zu sehen.

Nun schließt sich der Kreis: Neben vielen früheren Mitspielern, die heute als Spieler oder Funktionsträger im Verein aktiv sind, lebt auch die Zusammenarbeit mit seinem langjährigen Wegbegleiter Marius wieder auf.

Bis zur D-Jugend standen die Freunde gemeinsam für den SVW auf dem Platz, ehe sich ihre sportlichen Wege trennten – nur um später in Eisbachtal wieder gemeinsam auf dem Platz zu stehen.

Mit der Rückkehr von Lukas erweitert der SVW nicht nur sein Team qualitativ, sondern gewinnt auch eine Persönlichkeit mit enormer Erfahrung im höherklassigen Amateurfußball.

Seine Kenntnisse aus fast zwei Jahrzehnten überregionalem Wettbewerb versprechen spannende Impulse für die kommenden Jahre.

Abseits dieser Personalia ist es ebenso erfreulich, dass nahezu alle Akteure des aktuellen Kaders in den Gesprächen mit dem Trainerteam frühzeitig für die kommende Spielzeit zugesagt haben.

Auch auf der Torwarttrainer-Position setzt der SVW weiterhin auf Erfahrung und Engagement. Kalli van der Burg wird seine seit mehr als 15 Jahren erfolgreiche Arbeit mit den Torhütern zumindest

für den Übergang in die neue Saison fortführen. Unterstützung erhält er weiterhin vom ehemaligen Torhüter der ersten Mannschaft, Christopher Richter.

In der zweiten Mannschaft bleibt Alexander Raskop, angehender Inhaber der C-Lizenz, weiterhin hauptverantwortlich.

Inwiefern er – wie in der aktuellen Saison – durch Rene Brahm und Daniel Gresser unterstützt wird, klärt sich in den nächsten Wochen.

Mit dieser personellen Ausrichtung geht der SVW geschlossen und optimistisch in die neue Saison.

  • Bericht.: Marius Zabel

 

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