2. Hallenhockey-Regionalliga Süd: Limburg darf im Meisterkampf nicht patzen

Hinter dem Einsatz des gefährlichsten Limburger Stürmers Lukas Schmitt (weißes Trikot) steht aus Krankheitsgründen ein dickes Fragezeichen.
Samstag tritt Spitzenreiter daheim gegen Wiesbaden an

Hockey. Die Hallensaison der 2. Regionalliga Süd geht in ihre entscheidende Phase. Drei Spieltage vor dem Ende der Runde haben mit dem Limburger HC (16 Punkte) sowie den Verfolgern Kreuznacher HC und TEC Darmstadt (jeweils 15) noch drei Mannschaften realistische Chancen auf die Meisterschaft der West-Gruppe. Für die Lahnstädter ist dabei höchste Konzentration gefragt, denn schon ein Ausrutscher könnte im schlimmsten Fall das Ende der Aufstiegsträume bedeuten – vor allem, weil die Konkurrenz die deutlich bessere Tordifferenz aufweist.

Am Wochenende warten auf den LHC gleich zwei anspruchsvolle Aufgaben. Zunächst empfängt Limburg am Samstag um 16 Uhr in der Kreissporthalle den Wiesbadener THC 2, ehe es am Sonntag um 12 Uhr auswärts in der Großsporthalle gegen den Rüsselsheimer RK 2 geht. Auch wenn beide Gegner im Tabellenkeller stehen, drohen aufgrund zahlreicher Ausfälle zwei alles andere als einfache Partien. Immerhin spielen Bad Kreuznach und Darmstadt am Sonntag direkt gegeneinander, sodass nicht beide Konkurrenten mit der vollen Punktzahl aus dem Wochenende gehen können.

Personell wird der LHC jedoch geschwächt antreten. Dominic Böckling fehlt aus beruflichen Gründen, Anton Schütt wegen universitärer Verpflichtungen. Am Sonntag sind zudem David Schneider und Finnjan Dick verhindert. Hinter den Einsätzen von Lukas Schmitt und Finn Mourik stehen zudem dicke Fragezeichen, da beide von einer schweren Grippe ausgebremst werden. Entsprechend warnt alles davor, die beiden Spiele als Selbstläufer zu betrachten.

Dass die Gegner nicht zu unterschätzen sind, zeigte bereits die Hinrunde. Wiesbaden nahm dem LHC beim 8:8 in eigener Halle zwei Punkte ab, und auch gegen den Tabellenvorletzten Rüsselsheim kam Limburg nur zu einem knappen 3:2-Erfolg. Zudem kämpfen Wiesbaden und Rüsselsheim im Fernduell um Rang vier und damit um den Klassenverbleib, was zusätzliche Brisanz verspricht. Die Opelstädter gehen Sonntag mit einem Vorteil ins Spiel, da sie am Samstag spielfrei sind.

LHC-Trainer Thomas Döppes bleibt dennoch optimistisch: „Ich bin für beide Spiele zuversichtlich, wenn wir uns an unsere Absprachen und die taktischen Vorgaben halten und uns nicht das Spiel der Gegner aufzwingen lassen.“ Der Coach rechnet jedoch mit engen Begegnungen, denn auch wenn Wiesbaden und Rüsselsheim aktuell auf den Plätzen vier und fünf stehen würden, bewegten sie sich spielerisch auf Augenhöhe mit dem Führungstrio. rk

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