Limburger HC verteidigt Tabellenführung – 8:8 in Wiesbaden und 3:2 gegen Rüsselsheim

Der Limburger Hockey-Club (LHC) hat seine Spitzenposition in der 2. Regionalliga Süd (Gruppe West) verteidigt. Nach einem leistungsgerechten 8:8 (4:4) beim Wiesbadener THC II und einem verdienten 3:2 (3:2)-Heimsieg gegen den Rüsselsheimer RK II bleibt die Mannschaft von Trainer Stefan Döppes nach vier Spieltagen ungeschlagen und führt mit zehn Punkten die Tabelle an.

Krimi in Wiesbaden: Limburg lässt Sieg liegen

Die Auswärtspartie in Wiesbaden erwies sich als deutlich schwieriger als erwartet – auch weil der Gastgeber einige Akteure aus seinem Zweitliga-Kader einsetzte und dadurch spielerisch stark aufrüstete.

Limburg geriet nach früher Führung durch Lukas Schmitt schnell mit 1:3 in Rückstand und kassierte kurz nach der Viertelpause sogar das 1:4. Doch der LHC kämpfte sich eindrucksvoll zurück: Dominic Böckling per Strafecke sowie Laurens Meurer mit zwei Treffern sorgten noch vor der Halbzeit für den 4:4-Ausgleich.

Nach dem Seitenwechsel schien Limburg auf die Siegerstraße einzubiegen. Meurer sowie ein Dreierpack von Lukas Schmitt stellten auf 8:5. Doch anstatt den Vorsprung souverän zu verwalten, wurde der LHC hektisch.

„Den Sieg müssen wir eigentlich absichern. Leider haben sich nicht alle Spieler an die Absprachen gehalten, sodass wir unnötig Bälle verloren haben“, ärgerte sich Trainer Döppes.

Wiesbaden nutzte die Unordnung, um kurz vor Schluss noch das 8:8 zu erzielen. Vom Spielverlauf her ein gerechtes Ergebnis – für Limburg jedoch ein unnötiger Punktverlust, der im engen Aufstiegsrennen mit Darmstadt und Bad Kreuznach noch weh tun könnte.

Laurens Meurer (an der Kugel) ließ phasenweise wieder alte Bundesligaklasse in den Hessen-Derbys aufblitzen.

Arbeitssieg gegen Rüsselsheim

Tags darauf hatte der LHC gegen den Rüsselsheimer RK II deutlich mehr Spielanteile, ließ jedoch zahlreiche Chancen ungenutzt. „Wir haben einige ältere Spieler im Kader, für die zwei Spiele an einem Wochenende konditionell sehr fordernd sind. Da fehlt am Ende manchmal die Frische im Kopf“, erklärte Döppes.

Immerhin standen mit Kay Romas und David Schneider wichtige Offensivkräfte wieder zur Verfügung, während Finnjan Dick (angeschlagen) und weiterhin der erkrankte Finn Mourik (krank) fehlten.

Lukas Schmitt brachte Limburg bereits nach drei Minuten in Führung, nachdem er eine perfekte Hereingabe von Tomas vollendete. Böckling verpasste kurz darauf das 2:0, während Keeper Nils Jonas einen gefährlichen Rüsselsheimer Abschluss stark parierte.

Nach David Schneiders Treffer zum 2:0 schien die Partie entschieden, doch Rüsselsheim verkürzte überraschend auf 1:2. Auch auf das 3:1 durch Lars Schmitt fanden die Gäste eine Antwort und verwandelten ihre einzige Strafecke des Tages per Schlenzball zum 3:2-Halbzeitstand.

Im zweiten Abschnitt dominierte Limburg klar und hatte Pech bei zwei Aluminiumtreffern durch Bommel und Tomas. Da der LHC jedoch den entscheidenden vierten Treffer verpasste, blieb die Begegnung bis zur letzten Sekunde spannend. Die wenigen Rüsselsheimer Konter sorgten aber selten für echte Gefahr, da deren Angreifer nicht ihren besten Tag hatten.

Limburg:

Jonas, Meurer (3), Böckling (1), Tomas, Lars Schmitt (1), Faustmann, D. Schneider (1), Lukas Schmitt (5), Dick, Bommel, Simeon Schneider, Brand, Flick.rk

.

 

Teile diesen Beitrag

Kommentar schreiben