Gold, Bronze und Erfahrung beim Internationalen Odenwald Cup 2024

Vier von sechs Athleten des KV Limburg mit Trainer Benjamin Eck“ (1. Reihe (knieend), v. l. n. r. Omar Abdulhalim, Aleksandra Tomecka, Alexander Mlinaritsch, Asil Nahar; 2. Reihe (stehend) Benjamin Eck)

Von 6 Karateka des Karateverein Limburg kommen zwei mit Medaillen und die anderen mit Erfahrungsgewinn vom Internationalen Odenwald Cup zurück

Auch dieses Jahr fuhr wieder eine Auswahl des Kinder- und Jugend-Kumite-Kaders zum Internationalen Odenwaldcup nach Mörlenbach.

Nachdem sie dort zuletzt bereits gute Ergebnisse mit nach Hause gebracht hatten, war die Spannung bei den „Wiederholern“ Patrik Evlogiev, Moritz Landau, Aleksandra Tomecka, Omar Abdulhalim, Asil Nahar und Alexander Mlinaritsch groß.

Zunächst startete Aleksandra Tomecka, wie im letzen Jahr, bei den „Kumite Minis“ ab 6. Kyu und wollte ihren dritten Platz von 2023 zumindest wieder erreichen.

Doch gleich im ersten Kampf musste sie einen herben Dämpfer hinnehmen und wurde von ihrer Gegnerin mit einem klaren 0:3 geschlagen.

Glücklicherweise zog diese dann aber ins Finale ein, sodass Aleksandra nochmal in der Trostrunde antreten durfte.

Angestachelt von ihrem ersten Kampf ließ nun sie ihrer Kontrahentin keine Chance.
Am Ende stand es 5:0 und Aleksandra hatte ihr „Minimalziel“ der Verteidigung von Platz 3 erreicht.

In der Gruppe der Kinder, weiblich konnte Asil Nahar in zwei Kämpfen zeigen, was in ihr steckt.
In ihrem ersten Kampf ging sie zunächst in Führung und sicherte sich damit schonmal eine „Senshu“ Wertung für die Übernahme der Initiative.

Der Kampf entwickelte sich dann aber zu einer ausgeglichenen Begegnung, jedoch mit einem traurigen Ende für Asil. Sie verlor knapp mit 2:3, denn die Gegnerin konnte den Kampf noch drehen.

Auch in der Trostrunde gestaltete sich die Begegnung auf Augenhöhe.
Diesmal lag Asil zunächst hinten und beide Kontrahentinnen erzielten abwechselnd Punkte durch Fausttechniken, bis zum Endstand von 3:3.

Da sie diesmal nicht die „Senshu“ Wertung auf ihrer Seite hatte, schied sie trotz guter Leistung aus und wurde auf Platz 5 gewertet.

Für Moritz Landau, Omar Abdulhalim und Patrik Evlogiev gestaltet sich der Turnierverlauf durchwachsen.

Während Omar seinen ersten Kampf 4:0 noch klar und überlegen gewinnen konnten, musste er sich in der zweiten Runde dann aber mit einem ebenso klaren 0:4 geschlagen geben.

Für Patrik kam es sogar noch schlimmer.
Für ihn war es schon nach der ersten Begegnung und einem 1:5 zu Ende.

Trotzdem konnten die drei weitere Kampferfahrung sammeln und werden auch bei den nächsten Turnieren wieder starten.

Zum Abschluss startete der erfahrenste Karateka Alexander Mlinaritsch zunächst in der Kategorie
„Jugend 6. – 4. Kyu – Kumite“ und wollte wie Aleksandra sein Ergebnis von 2023 verteidigen.

Das zeigte er auch sehr deutlich, dominierte alle seine drei Kämpfe mit jeweils 4:0 und holte sich erneut den 1. Platz.

Ebenfalls startberechtigt für „Jugend ab 3. Kyu“ wollte er dann auch direkt weitermachen und konnte hier den ersten Kampf mit 3:0 gewinnen.
In der zweiten Runde war dann aber Schluss, nachdem er mit 3:6 verlor und sein Gegner auch nicht ins Finale einzog, sodass es keine weitere Trostrunde gab.

Benjamin Eck, der als Trainer und Betreuer mitgefahren war, zeigte sich mit den Leistungen aller sehr zufrieden und freut sich schon auf die Turniere in 2025.

  • von Gregor Thiehl

 

 

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