Keine Zielflagge für Kaufmann am Nürburgring

BR Foto – Dirk Reiter
 Testeinsatz in der Youngtimer Trophy endet frühzeitig mit technischem Problem. Nächster Halt: 24h Nürburgring!

Mit dem speziellen Format „Weekend Heroes“, alle Trainings und Rennen an einem Tag, ging die Motorsport Saison 2021 für Wolfgang Kaufmann los. Im BMW 2002 aus den 1970er Jahren ging der Molsberger in der Youngtimer Trophy an den Start. Im ersten Zeittraining brannte Kaufmann die zweitschnellste Runde auf dem 5,1 Kilometer langen Grand-Prix Kurs des Nürburgrings in den Asphalt. Fahrzeugeigner Uwe Klapproth übernahm für Session 2 , was schließlich Startplatz Vier bedeutete.

„Ich konnte beim Start gleich die beiden Opel Kadett C vor mir überholen und auf Rang 2 vorfahren“, erklärte Wolfgang Kaufmann die Startsituation. Danach gab der Westerwälder dem 70er Jahre Tourenwagen mit Formel 2 Triebwerk ordentlich die Sporen und sah wie der sichere Zweite im Rennen über 25 Runden aus. „Die Konkurrenz hinter mir hatte ich gut im Griff, nach vorne war leider nichts zu machen“, so Kaufmann. Doch nach nur fünf Umläufen war unfreiwillig Schluss, da der Öldruck des Zweiliter BMW Triebwerks absackte und Kaufmann den Youngtimer in gebremster Fahrt zurück an die Box brachte. „Wir wollten den Motor nicht weiter schädigen und haben daher vorsichtshalber abgestellt“, gab sich Kaufmann enttäuscht über das verfrühte Rennende. „Das Auto hat aber Potential, vielleicht bekommen wir dieses Jahr noch mal einen Einsatz zusammen organisiert, der Uwe ist ja absoluter BMW Profi“ .

Doch erstmal sorgen die Veranstaltungen der nächsten zwei Wochenenden für ordentlich Action. Kurzfristig hat sich ein Fahrerplatz bei den 24h am Nürburgring für das nächste Wochenende ergeben. Wie schon im letzten Jahr dockt Wolfgang Kaufmann bei MATHOL Racing aus Diez an Teamchef Mathias Holle und Kaufmann kennen und schätzen sich seit vielen Jahren. „Ich freue mich wieder für MATHOL Racing an den Start gehen zu dürfen“, so Kaufmann. „Da jetzt doch auch einige Zuschauer am Ring sein dürfen, werden wir erst recht versuchen, allen eine tolle Rennaction zu bieten“.

Danach geht es zum historischen Grand-Prix ins französische Paul-Richard oberhalb von Nizza, wo wieder der Formel 2 March 782 zum Einsatz kommt.

Geschrieben von: Christian Freyer

 

 

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