Später Saisonstart für Wolfgang Kaufmann

Wolfgang Kaufmann im BMW 2002

Erste Starts 2021 im historischen Motorsport stehen fest.

Die Motorsport Saison 2021 beginnt für Wolfgang Kaufmann spät, aber sie beginnt! „Lange wusste ich nicht, ob und was ich dieses Jahr fahren kann“, so der Profi Rennfahrer aus Molsberg. „Doch so langsam dürfen viele Rennveranstaltungen, wenn auch unter strengen Auflagen, stattfinden.“ Los geht es am kommenden Wochenende bei den „Weekend Heroes“ am Nürburgring.

In der Youngtimer Trophy für Renntourenwagen aus den späten 60er bis frühen 90er Jahren tritt Kaufmann mit einem Gruppe 2 BMW 2002 zusammen mit Uwe Klapproth an. Der BMW Spezialist aus Lippstadt hat den BMW aus den 1970ern neu aufgebaut und sich Wolfgang Kaufmann für den Einsatz ins Cockpit geholt. „Für mich eine unheimlich spannende Aufgabe“, freut sich Kaufmann auf sein BMW Debüt. „Einen 2002 bin ich bisher noch nicht gefahren. Das Konzept ähnelt natürlich den diversen Ford Escort MK I und II aus den vergangenen Saisons, daher sollte die Umstellung nicht allzu groß werden.“ Besonders reizvoll für den Vollblut Rennfahrer dürften die technischen Daten sein. Im BMW 2002 werkelt ein fast 300 PS starkes Formel 2 Triebwerk, das sollte reichlich Fahrspaß mit dem leichten Hecktriebler garantieren.

Aufgrund der noch herrschenden Corona-Einschränkungen findet die komplette Youngtimer Trophy Veranstaltung an nur einem Tag statt. „Wir werden am Freitag noch einige Tests fahren, Training und das 60-Minuten Rennen sind dann komplett am Sonntag“, erklärt Wolfgang Kaufmann.

Mit gleicher Leistung, aber nur noch halben Gewicht startet „Piranha“ Wolfgang Kaufmann Mitte Juni beim Klassik GP Frankreich in Paul Ricard nahe Nizza. Der March 782 BMW kommt dann wieder in den Läufen zur Historischen Formel 2 Meisterschaft zum Einsatz. In dieser Serie sind auch noch Läufe beim Historic Grand Prix im niederländischen Zandvoort sowie beim Jim-Clark-Revival in Hockenheim geplant. „Die Rennen in Großbritannien werde ich 2021 wohl noch auslassen müssen“, ist sich Kaufmann sicher. „Der Aufwand ist aufgrund des Brexit derzeit noch zu groß, ich hoffe wir können nächstes Jahr wieder auf die Insel und die tolle Atmosphäre genießen“.

Geschrieben von: Christian Freyer

 

 

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