Der Eishockey-Weltverband entzieht Co-Ausrichter Belarus die WM

Der Eishockey-Weltverband (IIHF) hat dem Co-Ausrichter Belarus die Eishockey-WM in diesem Jahr entzogen, die vom 21. Mai bis 6. Juni im lettischen Riga und im belarussischen Minsk hätte stattfinden sollen. Das hat das IIHF-Exekutiv-Komitee mit dem Verweis auf “wachsende Sicherheitsbedenken im Zusammenhang mit den zunehmenden politischen Unruhen sowie COVID-19” entschieden. Der Deutsche Eishockey-Bund (DEB) hat die Entscheidung als “konsequent und logisch” bezeichnet. “Letztlich ist dieser Schritt ohne Alternative gewesen”, sagte DEB-Präsident Franz Reindl. “Ausrichter Belarus kann die Voraussetzungen nicht garantieren, die notwendig sind, um in diesem Jahr ein würdiger Gastgeber einer Eishockey-WM zu sein.“ Zuvor hatte der Automobilhersteller Skoda angedroht sich von der Eishockey-WM als Hauptsponsor zurück zu ziehen. Jetzt soll innerhalb einer Woche entschieden werden, wo die WM nun stattfindet. Im Gespräch waren zuletzt nur Riga oder die  Länder Dänemark oder die Slowakei. Am 25. und 26. Januar tagt das Exekutiv-Komitee erneut und dann soll Klarheit geschaffen werden, wo die WM nun stattfindet.

Text Michael Sonnick

 

 

.

 

 

 

Teile diesen Beitrag

Kommentar schreiben