Mini-Pilot Stephane Peterhansel gewinnt die Rallye Dakar

Mini-Pilot Stephane Peterhansel hat mit seinem Beifahrer Edouard Boulanger die 43. Rallye Dakar in Saudi Arabien gewonnen. 30 Jahre nach seinem ersten Erfolg feierte der 55-jährige Franzose am Freitag seinen bereits 14. Gesamtsieg bei der legendären Wüstenrallye. Für das deutsche X-raid-Team aus dem südhessischen Trebur ist dies der sechste Sieg bei der Wüstenrallye. Nach zwölf fordernden Etappen durch die Wüsten von Saudi-Arabien siegte Peterhansel vor dem dreimaligen Gewinner Nasser Al-Attiyah aus Katar im Toyota Hilux sowie vor seinem Mini-Teamkollegen Carlos Sainz (Spanien). Der Vorjahressieger Sainz siegte bei der Schlussetappe. Der deutsche Timo Gottschalk belegte als Beifahrer beim Polen Jakub Przygonski auf einem Toyota den vierten Platz.

Die Motorradwertung bei der Rallye Dakar hat als erster Südamerikaner der Argentinier Kevin Benavides gewonnen. Der 31-jährige Honda-Pilot hatte am fünften Renntag bei hoher Geschwindigkeit einen Sturz bei der härtesten Rallye der Welt und war kurz davor aufzugeben. Zweiter wurde sein Honda-Teamkollege Ricky Brabec, der US-Amerikaner siegte im Vorjahr.

Die Rallye Dakar trauert am Abschlusstag um den Motorradfahrer Pierre Cherpin aus Frankreich. Der 52-jährige Amateurpilot ist laut dem Veranstalter fünf Tage nach seinem Unfall auf der 7. Etappe beim Flugzeugtransfer von Saudi-Arabien nach Frankreich an seinen schweren Verletzungen gestorben.

Text Michael Sonnick

 

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