Flensburg übernimmt nach Auswärtssieg bei den Eulen die Tabellenführung

Die Trainer Maik Machulla (links) und Benjamin Matschke nach dem Spiel (Foto Michael Sonnick)

Ludwigshafen. Die Handballer von den Eulen Ludwigshafen machten beim Heimspiel gegen die SG Flensburg-Handewitt gleich zu Spielbeginn wieder einige Fehler und die Begegnung war damit bereits in der siebten Minute beim Stand von 1:5 fast entschieden. Die Eulen kamen dann zwar nach 20 Minuten durch Pascal Durak auf 7:9 heran, doch die Flensburger zogen wieder an und führten zur Halbzeit mit 15:11 Toren. Gleich nach der Pause erzielten die Eulen fast elf Minuten kein Tor und Flensburg baute die Führung auf 23:13 aus. Den letzten Treffer in der einseitigen Partie erzielte Rechtsaußen Alexander Falk zum 20:29 Endstand. Bester Eulen-Werfer war Azat Valiullin mit sieben Toren. Bei den Gästen aus Flensburg überragte Hampus Wanne mit 13 Treffern. Bei den Gästen aus Flensburg überragte Hampus Wanne mit 13 Treffern. Für die Eulen war dies die zweite Niederlage innerhalb vier Tagen, am Mittwoch verloren die Eulen beim Bergischen HC mit 19:28 Toren.

„Wir haben gleich wieder mit 1:5 hoch zurückgelegen. Dann wird es schwer gegen so eine Mannschaft. Ich bin froh, dass ich wieder spielen kann, bin aber noch nicht bei 100 Prozent, da fehlen Kraft, Schnelligkeit und Sicherheit im Abschluss“, sagte Alexander Falk. Im neuen Jahr beim Re-Start will der 23-jährige Falk wieder in Bestform sein. Am Dienstag geht’s zum 4-Punkte-Spiel zum Aufsteiger und Tabellenletzten nach Coburg. Falk:„Das wollen, das müssen wir gewinnen!“ Die Eulen sind mit 5:23 Punkten auf den 19. Tabellenplatz zurück gefallen, nur Schlusslicht Coburg ist mit 2:24 Zählern noch schlechter.
„Ich bin sehr zufrieden, der Sieg ist auch in der Höhe verdient“, frohlockte Flensburg-Trainer Maik Machulla. „Wir hatten eine sehr starke Präsenz in der Abwehr und haben Ludwigshafen zu Fehlern gezwungen“, sagte Machulla, dessen Mannschaft viele Register ihres großes Könnens ausspielte. „Flensburg hat sofort gezeigt, dass das eine Spitzenmannschaft ist – sehr heiß mit viel Mentalität. Wir haben es nicht geschafft, die Gegenstöße zu verhindern, haben 14 Tore über Tempogegenstöße bekommen“, haderte Eulen-Trainer Benjamin Matschke.
Der zweifache Torschütze Pascal Bührer, vor der Pause als Eulen-Linksaußen gut im Spiel, sah nach einem Foul an Magnus Röd in der 44. Minute die Rote Karte. „Magnus ist wieder auf den Kopf gefallen, ihm geht es grade nicht so gut. Er kam ja gerade erst aus einer Gehirnerschütterung“, sagt SG-Erfolgstrainer Maik Machulla, mochte Bührer aber auch keine Absicht unterstellen. Für Ben Matschke war es keine Rote Karte: „Beide gehen zum Ball”. Das nächste Heimspiel der Eulen findet dann am Samstag, den 26. Dezember um 16 Uhr gegen die MT Melsungen in der Friedrich-Ebert-Halle erneut ohne Zuschauer statt.

Statistik :

Eulen Ludwigshafen: Tomovski (1. – 40., 50.- 56. Minute), Škof (36. Siebenmeter, 40. – 50.), Hoblaj (ab 56.) – Klein, Mappes (3), Valiullin (7) – Durak (2/2), Scholz – Haider – Dietrich, Meddeb (1), Gorpishin, Bührer (2), Falk (1), Neuhaus (2), Wagner (2)

SG Flensburg-Handewitt: Buric – Röd (2), Gottfridsson (3), Mensah Larsen (3) – Svan (1), Wanne (13/3) – Golla (2) – Hald, Steinhauser (3), Heinl (1), Sikosek Pelko, Sögard, Holpert (1)

Spielverlauf: 1:5 (8.), 4:8 (14.), 7:9 (20.), 8:13 (26.), 11:15 (Halbzeit), 11:17 (33.), 13:17 (36.), 13:23 (44.), 19:28 (59.), 20:29 (Ende) – Siebenmeter: 2/2 – 3/3 – Zeitstrafen: 1/1 – Rote Karte: Bührer (44.) – Zuschauer: keine

 

Text Michael Sonnick und Eulen Ludwigshafen

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