TOP 10-RESULTAT FÜR BWT HWA RACELAB IN BAHRAIN 

SAKHIR (BH), 26-29 November 2020: F2 Gulf Air GP 2020 at Bahrain International Circuit. Theo Pourchaire #17 BWT by HWA. © 2020 Sebastiaan Rozendaal / Dutch Photo Agency
Mit Platz zehn im Sonntagsrennen bringt BWT HWA RACELAB das vorletzte Rennwochenende der FIA Formel 2 Meisterschaft in Sakhir (Bahrain) zu einem positiven Abschluss. Artem Markelov (Russland) verbessert sich bei einer starken Aufholjagd um insgesamt zwölf Plätze. Der 17-jährige Théo Pourchaire (Frankreich) beweist bei seinem Debüt in der Formel 2 sein Talent, hat aber im zweiten Rennen Pech. 
  • Platz 18 und DNF für Théo Pourchaire, Platz 22 und 10 für Artem Markelov
  • Artem Markelov: „Rang zehn nach Startplatz 22 – das kann sich sehen lassen.“
  • Théo Pourchaire: „Ich habe meine ersten Rennen in der FIA Formel 2 sehr genossen.“
  • Thomas Strick: „Artem hat im zweiten Rennen gezeigt, was möglich ist.“
Sakhir, 29. November 2020 – Nach einer zweimonatigen Pause ist die FIA Formel 2 Meisterschaft 2020 auf dem Bahrain International Circuit fortgesetzt worden, wo die letzten vier Rennen der Saison stattfinden. Der 17-jährige Théo Pourchaire (Frankreich) feierte dabei sein Debüt in der Formel 2. Er übernimmt für die beiden Rennwochenenden in Sakhir im Team von BWT HWA RACELAB das Fahrzeug mit der Startnummer 17. Schnell fand sich der Formel 3-Vizemeister mit dem für ihn ungewohnten und erheblich leistungsstärkeren Fahrzeug zurecht. Platz 16 im Qualifying bedeutete einen gelungenen Auftakt ins Rennwochenende.
Im Samstagsrennen erwischte er keinen optimalen Start und büßte auf den ersten Metern mehrere Plätze ein. Danach fand er aber sofort in den Rennmodus: Von Platz 21 aus arbeitete sich Théo umgehend auf Rang 18 nach vorne und hatte in Runde fünf schließlich Platz 17 inne. Im Anschluss zeigte er auch Geschick beim Reifenmanagement und hielt mit den harten Reifen eine konstante Pace. Während die Konkurrenten an die Box kamen, blieb Théo noch auf der Strecke und gelangte so kurzzeitig auf die dritte Position. In der 18. von 32 Runden wechselte er schließlich doch auf die weichere Reifenmischung. Auf dem zwischenzeitlichen 20. Rang nach dem Boxenstopp hielt er sich nicht lange auf und fuhr auf Platz 18 nach vorne. Er fiel zwar kurzzeitig eine Position zurück, bewies aber Kampfgeist bis zum Schluss. In der letzten von 32 Runden holte er sich durch ein Überholmanöver Platz 18 zurück und beendete das Rennen auf dieser Position.
Am Sonntag zeigte sich Théo beim Start im Vergleich zum Vortag stark verbessert. Von Rang 18 fuhr er innerhalb der ersten Runde auf Platz 14 nach vorne. Im Anschluss lieferte er sich enge Duelle mit den Rivalen, wurde in der fünften Runde jedoch von einem unglücklichen Vorfall gestoppt. Der Mechanismus zur Auslösung des Feuerlöschers wurde aktiviert, Théo verließ die Strecke und musste seinen Boliden abstellen.
Artem Markelov (Russland) gelang am Samstag zunächst ein guter Start. Von Platz 20 aus zog er innen an den vor ihm fahrenden Kontrahenten vorbei und verbesserte sich auf Rang 16. Beim Versuch eines weiteren Überholmanövers in Runde drei kam es jedoch zu einer leichten Kollision mit zwei anderen Fahrzeugen und Artems Frontflügel wurde beschädigt. Schnell verlor er an Pace und kam sofort bei Öffnung des Boxenstoppfensters in Runde fünf an die Box. Mit einem neuen Frontflügel kehrte er auf die Strecke zurück. Der Zeitverlust war jedoch im Laufe des Rennens nicht mehr wettzumachen und der frühere Formel 2-Vizemeister überquerte auf Platz 22 die Ziellinie.
Artem ging am Sonntag vom Ende des Feldes ins Rennen, wo er sich aber nicht lange aufhielt. In der ersten Kurve verbesserte er sich sogleich um drei Plätze und machte weiter Druck nach vorne. Er überholte unter anderem seinen Teamkollegen Théo und nahm in Runde fünf bereits Platz 14 ein. Beim Re-Start der auf Théos Ausfall folgenden Safety-Car-Phase agierte Artem reaktionsschnell und eroberte Rang 13. Das Rennen blieb hektisch, was im vorderen Feld zu einer Kollision von drei Fahrzeugen führte. Artem nutzte das, um sich auf Rang zehn nach vorne zu schieben, nach einem weiteren geglückten Überholmanöver war er auf Platz neun angelangt. Noch nicht einmal die Hälfte des Rennens war vorüber. Artems Pace ließ nun allerdings nach und er konzentrierte sich darauf, seine Reifen zu schonen. Die Rivalen hinter ihm rückten näher und Artem büßte im Verlauf der nächsten Runden wieder Positionen ein. Zwei Runden vor Schluss lag er auf Platz zwölf. In der letzten Runde profitierte Artem schließlich von Ausfällen zweier Konkurrenten und seine routinierte Vorstellung wurde mit einer Verbesserung um zwölf Positionen und Platz zehn belohnt – nur knapp hinter den Punkterängen der besten Acht.
Die FIA Formel 2 Meisterschaft 2020 wird am 05./06. Dezember mit zwei weiteren Rennen in Sakhir (Bahrain) abgeschlossen.
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Artem Markelov (26, Russland, Startnummer 16), Platz 22 und 10

„Der Start ins Wochenende mit meinem Ausfall im Freien Training war äußerst unglücklich. So bestand vor dem Qualifying keine Möglichkeit mehr, das richtige Set-Up zu finden und sich nach der langen Pause wieder auf das Fahrzeug einzustellen. Am Samstag ist mir dennoch ein sehr guter Start gelungen und ich habe in der ersten Runde vier Fahrzeuge überholt. In der 3. Runde hatte ich aber Pech bei einem versuchten Überholmanöver. Vom vorderen Fahrzeug wurde mein Frontflügel beschädigt, vom hinteren der Diffusor. Ich musste an die Box und das Rennen war gelaufen. Am Sonntag bin ich zwar am Start nicht ganz so gut weggekommen, habe aber dann in der ersten Kurve drei Fahrzeuge überholt. Später habe ich mit einem Manöver zwei Fahrzeuge auf einmal überholt. Das hat wirklich Spaß gemacht. Nach der virtuellen Safety-Car Phase ließen allerdings die Hinterreifen nach und ich musste sehr vorsichtig fahren. Das müssen wir analysieren. Mit dem heutigen Ergebnis können wir aber durchaus zufrieden sein. Rang zehn nach Startplatz 22 – das kann ich sehen lassen, auch wenn eine Platzierung in den Punkten natürlich noch besser gewesen wäre. Wir werden uns nun konzentriert auf die letzten beiden Rennen vorbereiten, ich freue mich darauf.“
Théo Pourchaire (17, Frankreich, Startnummer 17), Platz 18 und DNF
„Ich habe meine ersten Rennen in der FIA Formel 2 sehr genossen. Natürlich war es nicht einfach. Alles war neu für mich: das Team, das Fahrzeug, der Boxenstopp. Am Samstag war ich noch etwas vorsichtig und habe die Reifen vielleicht sogar etwas zu sehr geschont. Aber gegen Ende des Rennens war ich voll im Rhythmus und mir sind mehrere Überholmanöver gelungen. Das zweite Rennen war leider etwas schneller zu Ende als gedacht. Der Start ist mir gut gelungen, ich habe gleich mehrere Positionen gut gemacht. Das Fahrzeug fühlte sich gut an – auch wenn ich in den Duellen danach wieder Plätze einbüßte. Vielleicht wäre eine Top 10-Platzierung drin gewesen, aber das Problem mit dem Feuerlöscher hat mein Rennen leider vorzeitig beendet. Vielen Dank an BWT HWA RACELAB, die Sauber-Akadamie, meine Sponsoren und meine Familie dafür, dass sie mir diese großartige Möglichkeit gegeben haben. Ich habe an diesem Wochenende viel gelernt und bin bereit für die nächsten beiden Rennen.“
Thomas Strick (Teamchef BWT HWA RACELAB)
„Artem hat im zweiten Rennen gezeigt, was möglich ist. Hätte er am Samstag nicht das Pech mit dem defekten Frontflügel gehabt, hätten wir unsere nächsten Punkte geholt. Lob auch an Théo: Man darf nicht vergessen, dass er erst 17 Jahre alt ist. Die Umstellung auf das neue Fahrzeug und die neue Serie ist ihm sehr schnell gelungen. Sein großes Talent ist nicht zu übersehen. Wir haben nun den Vorteil, dass wir für das Saisonfinale hier in Bahrain bleiben. So können wir die Rennen dieses Wochenendes analysieren und das Set-Up noch besser auf die Strecke abstimmen. Das wollen wir nutzen, um unsere erste Saison als eigenständiges Team in der FIA Formel 2 zu einem positiven Abschluss zu bringen.“
Ergebnis 1. Rennen, Samstag 28. November:
1.  F. Drugovich MP Motorsport 58:24.004
18. Théo Pourchaire BWT HWA RACELAB 59:25.843
22. Artem Markelov BWT HWA RACELAB 59:40.023
Ergebnis 2. Rennen, Sonntag 29. November:
1. R. Shwartzman PREMA Racing 43:15.992
10. Artem Markelov BWT HWA RACELAB 43:47.142
DNF Théo Pourchaire BWT HWA RACELAB DNF
Über HWA AG
Die HWA AG ist ein eigenständiger 360°-Engineering-Experte in den Bereichen Automobilrennsport und Hochleistungsfahrzeuge. Das 1998 von Hans Werner Aufrecht gegründete Unternehmen hat seinen Sitz in Affalterbach (Deutschland) und beschäftigt heute rund 300 hochqualifizierte Mitarbeiter. Alle Produkt- und Dienstleistungsangebote der HWA AG stehen unter dem Motto ENGINEERING SPEED: Anspruch des Unternehmens ist es, die jeweils besten und hochwertigsten Lösungen zu entwickeln, um seine Partner und Kunden noch schneller an ihre Ziele zu bringen. Das Leistungsportfolio reicht von der Konstruktion sämtlicher Fahrzeugkomponenten bis hin zur Fertigung von Gesamtfahrzeugen in Verbindung mit den entsprechenden Logistik-, Aftersales- und Support-Dienstleistungen.

Über HWA RACELAB

Das HWA RACELAB ist das Einsatzteam der HWA AG im Motorsport. Es vereint erfahrene Spezialisten für hochkarätiges Rennsport-Engineering und die dazugehörigen Dienstleistungen für einen erfolgreichen Einsatz im Motorsport. In der Saison 2018/19 war HWA RACELAB als neues Team in der Formel E aktiv und erweiterte damit die Rennstrecken-Expertise von HWA um ein zukunftsweisendes Betätigungsfeld. Zudem startet HWA RACELAB seit 2019 in der  FIA Formel-3-Meisterschaft und ab 2020 auch in der FIA Formel-2-Meisterschaft. Mit 11 Fahrertiteln und über 180 Siegen als Einsatzteam von Mercedes-AMG in der DTM gehört das Unternehmen zu den erfolgreichsten Playern im internationalen Motorsport. Darüber hinaus schöpft HWA RACELAB aus weiteren Kernkompetenzen des Unternehmens, etwa in der Entwicklung, Fertigung und Betreuung von GT-Fahrzeugen für den Kundensport oder dem Bau von Formel-3-Rennmotoren.
– von Anette Hörsch, Presse
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