Mercedes-AMG geht aussichtsreich in die lange Nacht von Spa

Mercedes-AMG GT3, #5, HAUPT RACING TEAM
Mercedes-AMG GT3, #5, HAUPT RACING TEAM

Spa-Francorchamps. Die Total 24 Hours of Spa haben mit einer starken Anfangsphase von Mercedes-AMG begonnen. Pole-Sitter Raffaele Marciello (ITA) behauptete beim Start souverän seine Führung. Der FIA GT World Cup Champion von 2019 absolvierte anschließend einen fehlerfreien Triple-Stint am Steuer der #88 des Mercedes-AMG Team AKKA ASP. Dabei konnte er sich regelmäßig von seinen Verfolgern absetzen. Unfälle und Safety-Car-Phasen auf dem feuchten Ardennenkurs führten das Feld jedoch immer wieder zusammen. Auch Maro Engel in der #4 des Mercedes-AMG Team HRT erwischte einen erfolgreichen Start in das Rennen: Von P3 verlor der AMG Markenbotschafter zwar eine Position, hielt aber Anschluss an die Podiumsplätze. Nach Einbruch der Dunkelheit häuften sich bei immer wieder einsetzendem Regen die Zwischenfälle und taktische Boxenstopps führten zu Verschiebungen im Klassement. Nach vier Rennstunden gehören die beiden Pro-Fahrzeuge #88 und #4 zur Spitzengruppe der Gesamtwertung. Im Silver-Cup sieht es ebenfalls vielversprechend aus: Die #5 des Haupt Racing Team und die #89 des AKKA ASP Teams rangieren in den Top-5 der Klasse.

  • Mercedes-AMG Team AKKA ASP #88 mit souveränen Führungsrunden in der Anfangsphase
  • Mercedes-AMG GT3 nach 4 Stunden auf den Plätzen 2, 8, 19, 23, 34, 42, 44, 47, 48, 50

Raffaele Marciello, Mercedes-AMG Team AKKA ASP (#88): „Das waren gute erste drei Stunden für mich und das Team. Wir müssen weiter Druck machen und kämpfen. Wir werden sehen, wie sich das mit den Boxenstopps und dem Wetter in der Nacht noch entwickelt. Aber soweit bin ich sehr zufrieden.“

Maro Engel, Mercedes-AMG Team HRT (#4): „Es ging schon heiß her in der Startphase, aber wir sind einigermaßen gut ins Rennen gekommen. Ich habe versucht, ein paar Moves nach vorne zu machen, aber das hat nicht so gut hingehauen. Ich habe sogar einen Platz verloren. Aber wir sind dabei – das Auto läuft tadellos. Die Bedingungen auf der Strecke sind allerdings knifflig, denn immer wieder setzt Nieselregen ein. Das Rennen ist noch lang!“

Hubert Haupt, Haupt Racing Team (#5): „Soweit ist alles gut. Ich bin von P32 gestartet und habe die #5 auf P27 übergeben. Zwischendurch gab es im Feld ein paar kleinere Unfälle und immer mal wieder auch Regen. Es sieht so aus, als können wir uns weiter nach vorne kämpfen. So kann es weitergehen.“

Christian Klien, JP Motorsport (#111): „Der Rennstart war für uns sehr gut. Wir standen ja auf P50 zu Beginn und ich konnte mich bei meinem Stint so in etwa bis auf P38 vorarbeiten. Das Auto war schön zu fahren. Die Bedingungen waren stellenweise etwas schwierig, weil es immer wieder genieselt hat und wenig Grip gab. Die meisten sind hier losgefahren, als wäre es ein Sprint-Rennen. Es wurde ganz schön hart gefightet da draußen. So werden das lange 24 Stunden.“   

Alex Fontana (SUI), AKKA ASP Team (#89): „Das war ein schwieriger erster Stint für mich. Das erste Mal, dass ich in Spa bei so kühlen Temperaturen fahre. Es war nicht leicht, die Reifen auf Temperatur zu bringen. Ich habe mich entschieden, nicht mit den Pro-Autos zu kämpfen und dafür lieber das Auto heil zu lassen. Wir haben daher ein paar Positionen verloren. Im Silver Cup liegen wir aber nach wie vor gut. Ich bin schon einige 24-Stunden-Rennen in Spa gefahren und weiß, das Rennen wird nicht in den ersten Runden entschieden.“

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