Der 1. FC Kaiserslautern soll einen Insolvenzantrag stellen

Kaiserslautern. Der Fußball-Drittligist 1. FC Kaiserslautern soll nach SWR-Informationen am Montag 15. Juni beim Amtsgericht Kaiserslautern einen Insolvenzantrag stellen. Die Schulden sollen beim FCK, der Anfang Juni sein 120-jähriges Vereinsjubiläum hatte, auf rund 24 Millionen Euro angestiegen sein. Der 1. FC Kaiserslautern ist vierfacher Deutscher Meister, die letzten zwei Meisterschaften erfolgten 1990/91 und 1997/98. Zusätzlich gewann der FCK zweimal den DFB-Pokal in der Saison 1989/90 und 1995/96. Der 1. FC Kaiserslautern strebt ein Insolvenzverfahren in Eigenverwaltung an.
Wegen der Coronakrise hatte der Deutsche Fußball-Bund (DFB) entschieden, die Lizenzordnung für diese Saison zu ändern. Bisher bekamen die Vereine, die Insolvenz anmeldeten, als Strafe einen Abzug von neun Punkten in der Saison abgezogen. Diese Regel ist zurzeit außer Kraft gesetzt. Der 1. FC Kaiserslautern liegt in der 3. Liga nach 32 Spielen mit 44 Punkten auf dem 12. Tabellenplatz. Bei der bisherigen Regelung würde der FCK mit den neun Zählern Abzug nun auf einem Abstiegsplatz liegen. Der 1. FC Kaiserslautern hatte am Samstag das Heimspiel gegen den Chemnitzer FC mit 2:0 gewonnen. Weitere Informationen über den 1. FC Kaiserslautern gibt es unter www.fck.de.
Einen Rückschlag auf den Aufstieg in die 2. Liga musste der SV Waldhof Mannheim hinnehmen. Die Mannheimer verloren zu Hause gegen die zweite Mannschaft vom FC Bayern München mit 2:3 Toren. Die Kurpfälzer sind mit 50 Punkten auf den siebten Tabellenplatz sechs Spiele vor Saisonende zurück gefallen.
Text Michael Sonnick und SWR 
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