Scuderia Praha souverän zum zweiten Sieg bei den Hankook 12H MUGELLO win

MUGELLO (30. März 2019) – Der Bohemia Energy racing with Scuderia Praha Ferrari 488 GT3 (#11, Jiří Písařík / Josef Kral / Matteo Malucelli) sicherte sich in souveräner Manier den Sieg bei den Hankook 12H MUGELLO, dem Saisonauftakt der European Championship 2019. Nach 330 Runden auf dem 5,245 Kilometer langen Autodromo Internazionale del Mugello fuhr Matteo Malucelli den Ferrari als Sieger über die Ziellinie und sicherte damit der Scuderia Praha den zweiten Mugello-Sieg bei der fünften Auflage der Veranstaltung. In den ersten 85 Runden des 12-Stunden-Rennens führte der Scuderia Praha-Ferrari unangefochten das Feld an. Auch beim Restart am Samstagvormittag blieb das Auto in Führung. Nach Erreichen der 100- Runden-Marke übernahm der Barwell-Motorsport-Lamborghini für kurze Zeit das Kommando, aber dank einer gelungenen Boxenstoppstrategie und Probleme bei vielen Konkurrenten konnte der Ferrari im weiteren Rennverlauf einen Vorsprung von drei Runden herausfahren, die bis zum Zieleinlauf Bestand hatte. „Hervorragend, unser zweiter Sieg hier in Mugello“, sagte Jiří Písařík zu Joe Bradley von Radiolemans.com. „Am Anfang war ich nicht sicher, wie es laufen würde, aber das war einfach unglaiublich. Matteo hat einen hervorragenden Job gemacht. Er fuhr insgesamt viereinhalb Stunden und seine Pace war absolut perfekt.“ „Ja, es ist sicherlich perfekt“, zeigte sich Teamkollege Josef Kral einverstanden. „Es ist wie eine Heimstrecke, besonders für Matteo, denn der lebt nur 45 Minuten von hier. Und dann hier ein Sieg mit einem Ferrari, das müssen wir gebührend feiern!“ Trotz zwischenzeitlicher Probleme mit der Spritversorgung fuhr der Barwell Motorsport-Lamborghini Huracán GT3 (#77, Adrian Amstutz / Patrick Kujala / Phil Keen) beim ersten Auftritt in dieser Saison auf dem beachtlichen zweiten Rang ins Ziel. Das Team hatte 28 von den insgesamt 330 absolvierten Runden lang das Feld angeführt. Ebenfalls stark war die Leistung von Herberth Motorsport, das mit dem Porsche 991 GT3 R (#91, Daniel Allemann / Ralf Bohn / Robert Renauer / Alfred Renauer) von Rang sieben beim Restart am Morgen auf Platz drei ins Ziel fuhr. Der Kampf um den Klassensieg in A6-Am zwischen dem Hofor-Racing Mercedes-AMG GT3 (#10, Michael Kroll / Roland Eggimann / Kenneth Heyer / Christiaan Frankenhout) und dem Car Collection Motorsport-Audi R8 LMS (#34, Johannes Dr. Kirchhoff / Max Edelhoff / Elmar Grimm / Ingo Vogler) wurde erste in der Schlzssphase entschieden. Der Audi R8 LMS führte noch in der letzten Rennstunde, aber letztendlich musste sich Ingo Vogler 15 Minuten vor Schluss bei einem sensationellen Überholmanöver von Christiaan Frankenhout geschlagen geben. Mit den beiden A6-Am-Teams auf den Gesamtpositionen vier und fünf gab es fünf unterschiedliche Hersteller – Ferrari, Lamborghini, Porsche, Audi und Mercedes-AMG – in den Top Fünf. Der CP Racing-Mercedes-AMG GT3 (#85, Charles Putman / Charles Espenlaub / Joe Foster) fuhr auf Gesamtrang sechs ins Ziel und komplettierte damit das A6-Am-Podium. In der 991-Klasse wurde ebenfalls während der gesamten Renndauer um den Sieg gekämpft. Schließlich konnte sich mit dem Porsche Lorient Racing Porsche 991-I Cup (#912, Philippe Polette / Frederic Lelievre / Pascal Gibon / Jean-Philippe Belloc) das Auto der 991-Titelverteidiger in der European Championship durchsetzen. Rang zwei ging an Raceunion (#987, Alex Autumn / Felipe Fernández Laser / Andreas Gülden), während Porsche Lorient Racing mit dem zweiten Auto (#911, Jean-François Demorge / Gilles Blasco / Lionel Amrouche / Frédéric Ancel) auf Platz drei ebenfalls einen Podiumserfolg feiern konnte. Der RTR Projects-KTM X-BOW (#224, Sergej Pavlovec / Tomas Miniberger / Karel Bednar / Erik Janis) sicherte sich den Sieg in der Klasse SP2. Dahinter gab es sogar zwei Podiumsplätze für JR Motorsport: Der BMW M3 F80 (#202, Ted van Vliet / Ruud Olij) belegte Platz zwei, der BMW M4 Silhouette (#203, Ward Sluys / Michael Verhagen / Max Weering) wurde als Dritter gewertet. Die amtierenden Titelträger der 24H TCE SERIES, Hofor Racing by Bonk Motorsport, begannen ihre Titelverteidigung im BMW M4 GT4 (#50, Martin Kroll / Michael Schrey / Michael Fischer / Gustav Engljaehringer / Thomas Jäger) erfolgreich mit dem Sieg in der Klasse GT4. Eine schwere Kollision für den MRS GT-Racing-BMW M4 GT4 (#426, Franjo Kovac / Thomas Tekaat / Tomas Pekar), in der auch der Reiter Engineering-KTM X-BOW involviert war, hatte zur Folge, dass Rang zwei in der Klasse schließlich an PROSport Performance (#1, Rodrigue Gillion / Nico Verdonck / Akhil Rabindra) ging. Für die Gesamtsieger der letztjährigen 24H GT SERIES war es der erste Auftritt mit dem nagelneuen Aston Martin Vantage GT4. Der #426 BMW schaffte es zwar nicht ins Ziel, wurde aber dennoch auf Platz drei gewertet.

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