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VLG-Läufer starteten in Diez

Die Eisenbacher Gruppe beim Diezer Stadtlauf.

Alle zwei Jahre gibt es in Diez an der Lahn einen Stadtlauf. Neben Bambini- und Schülerläufen werden von den Veranstaltern eine Fünf-Kilometer-Strecke, die sowohl von Vertretern des Laufsports als auch des Gehens bewältigt werden kann, sowie ein Hauptlauf über zehn Kilometer angeboten. Aufgrund der zeitlichen Einteilung ist es gut machbar, sein Glück auf beiden Strecken zu versuchen, was Gerd Krug und Gordon Wittayer als Vertreter der VLG Eisenbach 14 Tage nach ihrer Berlin-Reise auch taten.
Ihnen zur Seite befanden sich Simon Krug und Peter Zöller, der unter der Flagge seines DiaSys-Teams gemeldet war, auf der kurzen Distanz, und Frederik Weber ging über zehn Kilometer mit an den Start.
Die Strecke, ein ebener Kurs durch die Diezer Altstadt, der mit einigen Überquerungen der Lahn abgerundet wurde, war teilweise aufgrund des vorangegangenen Regenschauers etwas rutschig. Durch die zahlreichen Zuschauer, die die Strecke säumten, entstand dennoch eine tolle Renn-Atmosphäre. Auch das Wetter spielte für die Läufe selbst perfekt mit. Der Regen stellte sich erst nach der Zielankunft des letzten Läufers ein. Insgesamt waren rund 400 Laufwütige in allen Wettbewerben am Start und konnten sich nach der Zielüberquerung die verdiente Finishermedaille umhängen lassen.

Daumen hoch nach einem tollen Lauf: Gerd Krug (links) und Zehn-Kilometer-Sieger Sören Kah.

Schnellster der vier Eisenbacher wurde Gordon Wittayer, der nach 21:03 Minuten auf Platz zwei der AK M40 den ersten Lauf des Tages beendete. Nach 24:58 Minuten folgte ihm Peter Zöller als Vierter seiner Altersklasse (M50) und gönnte seinen Füßen anschließend eine Pause. Simon und Gerd durchquerten den Parcours gemeinsam und erreichten als Dritter und Elfter ihrer Altersklassen nach 33:31 Minuten das Ziel.
Nun galt es, keine Zeit zu verlieren, um auch die Zehn-Kilometer-Distanz zu bezwingen. Nach einem kurzen Abstimmen der „Rennstrategie“ und einem netten Gespräch mit Topläufer Sören Kah, der bereits ankündigte, sich nicht schonen zu wollen und eine Zeit unter 32 Minuten als Zielvorgabe ausgab, ging es los.
Gordon Wittayer kam 44:58 Minuten später auf Platz drei seiner Altersklasse ins Ziel. Gerd ließ es etwas lockerer angehen (53:11) und hatte wohl den Marathon von Berlin noch in den Knochen. Frederik blieb in 55:47 Minuten deutlich unter der Eine-Stunden-Marke. Für ihn ging es hauptsächlich darum, etwas mehr Wettkampfpraxis zu sammeln.
Erschöpft aber zufrieden endete der Laufeinsatz der VLGler dann am frühen Nachmittag und alle traten gesund wieder die Heimreise an.

Kategorie: Leichtathletik Tags: 

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