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Tabea Sohr gewinnt Bundeswettbewerb im leichten Einer

Vierer am 1000m Start

Vom 28.6. bis zum 1.7.2018 fand der diesjährige 50. Bundeswettbewerb in München-Oberschleißheim statt. Dieser gilt als Saisonhöhepunkt für alle deutschen Kinderruderer von 12 bis 14 Jahren. Mit 13 solcher Kinderathleten im Schlepptau, reiste das vierköpfige Trainerteam des Limburger Club für Wassersport (LCW) nach München an, um sich mit der nationalen Konkurrenz zu messen.

Während donnerstags noch die Anreise und ein erstes Training auf der Münchener Olympia-Regattastrecke von 1972 auf dem Plan standen, ging es am Freitag mit dem Langstreckenwettbewerb los. Hierbei galt es für die Sportler auf der 3000m langen Renndistanz eine möglichst schnelle Zeit zu rudern, um sich bei der Bundesregatta, welche sonntags stattfinden würde, für eines der vorderen Finals zu qualifizieren.

Viehmann & Will vor der Regattastrecke

Gleich drei Limburger Boote konnten sich hierbei einen der heiß begehrten A-Final Plätze ergattern: Remi Tremolierers und Konstantin Waldecker im leichten Doppelzweier der 13 und 14 Jährigen, Lena Bendel im leichten Einer der 14 Jährigen und Tabea Sohr im leichten Einer der 13 Jährigen. Vor allem Tabea Sohr ist hier hervorzuheben, welche mit einem deutlichen Abstand die Langstrecke in ihrer Bootsklasse gewann und somit die Teilnahme für ein Ruderlehrgang in Berlin-Grünau gewinnen konnte.

Der Samstag des Regattawochenendes bestand aus dem allgemeinen Sportwettbewerb. Hierbei werden die Ruderboote für einen Tag beiseitegelegt und die jungen Sportler dürfen stattdessen in 10 verschiedenen Übungen, wie Sackhüpfen, Treppenlauf oder einem Wissenstest, gegeneinander antreten. Zusammen mit ihrer Riege, welche aus anderen hessischen Ruderern bestand, konnte Lena Bendel zweite in ihrer Abteilung werden und somit eine Silbermedaille ergattern.

Am letzten Regattatag fand nun noch die abschließende Bundesregatta statt. Auf der 1000m langen Renndistanz der Kinder hieß es hier in den zugewiesenen Finals, welche durch den Langstreckenwettbewerb bestimmt wurden, möglichst gut abzuschneiden und im besten Falle eine Medaille mitzunehmen.

Von den Ruderern des Limburger Clubs für Wassersports ging Tabea Sohr als erste an den Start. Nach ihrem Sieg am Freitag ging sie als Favoritin in das A-Finale, wo sie gegen die 5 stärksten Ruderinnen Deutschlands an den Start ging. Nach einem packenden Rennen konnte Tabea aber ihrer Favoritenrolle gerecht werden und ruderte ihr Boot als erste über die Ziellinie. Dies bedeutete noch eine Goldmedaille und den Gesamtsieg in ihrer Bootsklasse.

Bendel nach Sieg über 3000m

Als nächstes starteten Maura Viehmann und Franziska Will im Mädchen Doppelzweier der 13 und 14 Jährigen für die Domstadt. Das Duo konnte sich leider durch eine Verletzung nicht optimal auf den Saisonhöhepunkt vorbereiten, was sie jedoch nicht davon abhielt sich über ihre Langstreckenzeit für das B-Finale zu qualifizieren. Hier erruderten sich die beiden Limburgerinnen einen 4. Platz, was einem 10. Platz in der Gesamtwertung entspricht, womit sie sehr zufrieden sein können.

Sehr gute Leistungen zeigten auch die beiden anderen A-Final Boote des LCW. Sowohl Lena Bendel im Einer als auch Remi Tremolieres und Konstantin Waldecker im Zweier, konnten sich in ihren Rennen jeweils einen 3. Platz erkämpfen. Dies bedeutete zwar, dass sie keine Medaille übereicht bekommen würden, allerdings sind diese Platzierungen dennoch ein hervorragender Abschluss der Saison.

Im vorletzten Rennen des Regattatages gingen Michele Neukirch, Philipp Lanwert, Floriane Höhler, Lara Habscheid und Steuerfrau Louisa Will im Mix-Vierer der 13 und 14 Jährigen an den 1000m Start. Nachdem sie bei der Langstrecke am Freitag mit einigen Problemen zu kämpfen hatten, starteten sie im D-Finale ihrer Bootsklasse. Fest entschlossen ihr Können unter Beweis zu stellen fuhr der Limburger Vierer ein beherztes Rennen, nach welchem sich die Mannschaft mit einer Goldmedaille belohnen durfte.

Bundessiegerin Tabea Sohr nach ihrem A-Finale

Die beiden Cheftrainer des LCW-Kinderbereichs Yannik Klein und Felix Wüst zeigen sich sehr zufrieden mit den Ergebnissen des Wettbewerbs. „Es kann jeder auf seine gezeigten Leistungen stolz sein,“ so Yannik Klein zu seinen Sportlern in der Abschlussbesprechung. Nun heißt es für die Kinderruderer der Domstadt erstmal entspannen und den Sommer genießen, bevor es am ersten Septemberwochenende auf der heimischen Regatta in Limburg wieder an den Start geht.

  • von Jakob Stalf –
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