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René Freisberg holt wichtige Zähler in Richtung Division 2 Titel
Sieg und Rang zwei in der Eifel

Mit einem Sieg und einem zweiten Platz sammelte René Freisberg in der Eifel weiter wichtige Meisterschaftspunkte. Am Samstag schnappte sich der P1 Racing Pilot seinen neunten Sieg in Folge. Beim zweiten Rennen riss die Erfolgsserie, als sich Freisberg dem schnellen Schweizer Edy Kamm beugen musste.

Nun ist rechnen angesagt. Denn nach dem zweiten Auftritt der Spezial Tourenwagen Trophy auf dem Nürburgring stehen nur noch vier Rennen im Terminkalender. Der Favoritenkreis auf den Meistertitel ist mittlerweile deutlich zusammengeschrumpft. Mit seinem Sieg und dem zweiten Platz ist René Freisberg weiterhin ein heißer Titelkandidat. Im Grunde könnte der Seat-Pilot bereits am Sachsenring die Meisterschaft in der Division 2 perfekt machen. Den Grundstein hat Freisberg mit seinem Auftritt auf dem Nürburgring gelegt. In beiden Qualifyings setzte sich der RAVENOL-Seat in gewohnter Manier an die Spitze des Division 2 Feldes und das mit Zeiten, die unter der ADAC TCR Germany Pole Zeit lagen.

Das erste Rennen hatte René Freisberg auch locker im Griff. Der RAVENOL-Seat war immer wieder in Zweikämpfe mit leistungsstärkeren Fahrzeugen verwickelt. So lag der für den AMC Idstein startende Pilot in der ersten Runde sogar auf dem sechsten Gesamtrang – vor solch aktuellen GT3 Boliden wie einem Audi R8 LMS. Gerade durch die Safety-Car Phasen war der Vorsprung wieder schnell dahin, doch zumindest die Klassenwertung ging souverän an Freisberg. Fast drei Sekunden vor Markenkollege Justin Häußermann raste der P1 Racing Pilot über den Zielstrich. Am Sonntag sah es lange Zeit erneut nach dem zehnten Erfolg in Serie aus. Doch diesmal wurden Freisberg die Safety-Car Phasen und stärkeren Autos zum Verhängnis. Dadurch konnte sich der RAVENOL-Seat nie wirklich von der internen Klassenkonkurrenz absetzen. Edy Kamm hatte sich mit seinem bärenstarken VW Golf gegen Häußermann durchgesetzt und saß Freisberg im Nacken. Mit abbauenden Reifen konnte der Führende der Division 2 nur kurz Widerstand leisten und musste am Ende Kamm ziehen lassen. Mit stumpfen Waffen war kein Konter mehr möglich, so dass sich Freisberg mit der zweiten Position begnügen musste. Damit ging Oscar Tunjo in der Meisterschaftswertung an Freisberg vorbei. Doch ein Trost bleibt. Denn die Konkurrenz um den Division 2 Titel patzte am Nürburgring. Damit könnte der schnelle Leon-Pilot bereits am Sachsenring den Titel in der Division 2 perfekt machen. Bis dahin ist allerdings noch etwas Zeit. Erst vom 15.-17. September steht der nächste Lauf zur Spezial Tourenwagen Trophy auf dem Programm.

Stimmen zum Rennen
 René Freisberg (1./2.)

„Am Samstag waren andere Temperaturverhältnisse. Da hat es mit den Reifen bei mir besser hingehauen. Ich konnte in den Runden dominieren und war auch hinten raus schneller. Im zweiten Rennen hatte ich einen sehr guten Start. Leider kam sehr schnell die erste Safety-Car Phase. Da hatte ich allerdings schon schnellere Autos dazwischen gebracht. In der zweiten Safety-Car Phase bin ich von zwei GT3 Autos überholt worden. Dadurch ist das nächste schnelle Auto aus der Division 1 an mich herangerückt und hat mich nach der Startfreigabe auf der Geraden überholt. In den nachfolgenden Runden war ich in den Kurven schneller, kam aber nicht vorbei. Ich konnte nicht pushen und schließlich bauten meine Reifen ab. Edy kam schließlich vorbei und hat verdient gewonnen. Aber ich denke, dass wir mit dem zweiten Platz wieder eine sehr gute Leistung abgeliefert und in der Division 2 die Führung deutlich ausgebaut haben. In der Gesamtwertung haben wir auf Platz zwei liegend auf den dritten Platz Punkte gesichert.“

Kategorie: Motorsport

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