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Qualifikationsregatta der Kinder in Kassel

Der siegreiche leichte Doppelzweiers mit Remi Tremolieres und Konstantin Waldecker. Foto: pr.

Am ersten Juniwochenende machte sich die Limburger Kindergruppe auf den Weg nach Kassel um hier über eine Streckenlänge von 1000m und 3000m anzutreten. In Kassel findet jährlich der Landesentscheid der Kinder statt, bei dem die hessische Ruderjugend ihre Boote für den Bundeswettbewerb nominiert. Der diesjährige Bundeswettbewerb (BW) findet auf der Olympiaregattastrecke in Oberschleißheim bei München statt. Bereits am ersten Juni (Freitag) reiste die Limburger Mannschaft an um für den darauffolgenden Samstag alles optimal vorbereiten zu können. Nach dem Boote aufbauen ging es die erste Runde aufs Wasser und das Rennrevier wurde erkundet.

Tabea Sohr machte am Samstag den Anfang auf der 3000m langen Strecke in Kassel und schoss ihren Gegnerinnen um Längen davon. Mit einem Sieg qualifizierte sie sich direkt für den Einer der dreizehnjährigen leichten Mädchen für den BW in München. Ihre Nominierung bestätigte sie am Sonntag über die 1000m mit einer klaren Dominanz und gewann mit Abstand vor ihrer Konkurrenz.

Im Doppelzweier der dreizehnjährigen Mädchen konnten sich über 3000m Franziska Will und Maura Viehmann einen zweiten Platz sichern, was ebenfalls eine direkte Qualifikation bedeutet. Am Sonntag konnten sie aber wieder auf einen ersten Platz fahren und ihre Sprintstärke über die kürzere Strecke beweisen und ein deutliches Signal an das andere hessische Boot senden.

Lena Bendel ging im Einer der leichten Mädchen 14 Jahre an den Start und erreichte über die Langstreckendistanz einen akzeptablen zweiten Platz und sicherte sich so das Ticket nach München sicher. Auch über die Kurzstrecke musste Bendel sich ganz knapp einer Gegnerin geschlagen geben und erreichte erneut einen zweiten Platz und bestätigte damit ihre Leistung vom Vortag.

Das dominante Duo Konstantin Waldecker und Remi Tremolieres bestätigten ihre Leistungen der vorherigen Regatten und ließ sich von ihren Gegnern im leichten Doppelzweier der Jungs 14 Jahre nicht beeindrucken und gewannen mit einem extrem großem Abstand. Sowohl auf den 3000m und den 1000m hatten die Konkurrenten der beiden keine Chance.

Mixed-Vierer: von links nach rechts: Steuerfrau Louisa Will, Floriane Höhler, Lara Habscheid, Philipp Lanwert und Michele Neukirch bei der Siegerehrung.

Ebenfalls im Doppelzweier starteten Henriette Hackenbroch und Anika Münch bei den schweren Mädels 14 Jahre. Hier konnten sie sich über die 3000m bereits qualifizieren und auch über die 1000m erreichten sie einen soliden zweiten Platz und fahren damit ebenfalls nach München.

Zu guter letzt gingen Lara Habscheid, Floriane Höhler, Philipp Lanwert, Michele Neukirch und Steuerfrau Louisa Will im gesteuerten Mixed Vierer an den Start und erreichten für die Domstadt am Samstag einen klaren Sieg und sind somit fester Bestandteil des hessischen Teams auf dem Bundeswettbewerb. Auch über die kürzere Strecke siegte der Doppelvierer mit deutlicher Dominanz.

Im Rahmen der Kassler Ruderregatta startete bei den B-Junioren noch Erik Heydemann, der über eine Strecke von 1000m seine Rennen vollzog. Am Samstag musste er sich im Einer noch seiner Konkurrenz geschlagen geben, konnte dafür aber am Sonntag einen Sieg errudern.

Alle Limburger Boote konnten sich in Kassel für den Bundeswettbewerb qualifizieren und die Kindertrainer Yannik Klein und Felix Wüst sind sehr zufrieden mit der Leistung ihrer Gruppe. Jetzt bereiten sich die Sportler weiterhin in Limburg auf die bevorstehende Aufgabe vor und freuen sich auf die Reise nach München.

  • von Tom Hinrichs
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