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Limburger Vierer holt Kaiserpokal in Bad Ems bei ältester Regatta Deutschlands

Der siegreiche Achter Hier sind im Vordergrund von links nach rechts Steuermann Moritz Krause, Simon Weber, Felix Wüst, Tom Hinrichs, Jakob Stalf, Elias Sehr, Christian Hackenbroch, Simon Schmitt und Johannes Hackenbroch zu sehen.

Am vergangenen Sonntag, dem 08.07.2018, reiste eine große Gruppe des Limburger Clubs für Wassersport nach Bad Ems zu Kaiser-Sprint Regatta. Die Gruppe aus B- und A-Junioren, Senioren (U23) und Masters war mit einem prallvollen Anhänger und viel Motivation angekommen. Über den Tag fanden dann die verschiedenen Rennen statt, bei denen immer zwei Boote gegeneinander fahren und sich über die 350 Meter lange Strecke duellierten. Der Rennmodus war dabei abhängig  von der Anzahl der gemeldeten Boote, so muss bei zwei Booten ein Doppelsieg errungen werden, also sollte es der Fall sein, dass beide Mannschaften ein Rennen gewinnen wird ein drittes ausgefahren um einen Sieger zu ernennen.

Die sehr traditionsreiche Regatta hat den Höhepunkt beim so genannten Kaiser-Vierer. Dieser Kaiser-Vierer ist benannt nach Kaiser Wilhelm, der den Rudersport in Bad Ems fördern wollte und 1884 den Kaiserpokal stiftete. In der Bootsklasse des männlichen Vierers (Riemenvierers) mit Steuermann fahren also jährlich ambitionierte Ruderer um einen Platz auf der Ewigenliste, auf die jeder Gewinner des Pokals eingetragen wird. In diesem Jahr startete für Limburg an den Steuerseilen Anna-Lisa Thorn und sie trieb Philipp Richard, Felix Hackenbroch, Jakob Stalf und Simon Schmitt zum Sieg. Die limburger Mannschaft konnte sich gegen ihre Gegner aus Bonn und Neuwied in zwei Rennen klar durchsetzen und gewann somit vorzeitig den Rennmodus “Beste aus Drei”.

Kaiservierer von unten nach oben Felix Hackenbroch, Philipp Richard, Simon Schmitt und Jakob Stalf sowie Steuerfrau Anna-Lisa Thorn

Ebenfalls gewinnen konnten Cornelia Meiss, Hanne Dorn, Hannah Jordan und Lilith Wirth mit Steuerfrau Leona Nettesheim im GIG-Doppelvierer der Juniorinnen B gegen die Konkurrenz aus Bonn. Sie legten jeweils in beiden Rennen einen schnellen Start hin und konnten sich von Anfang an von ihren Gegnerinnen distanzieren und sie über die 350 Meter dominieren.

Cornelia Meiss, sichtlich gepackt vom ersten Erfolg im Doppelvierer, legte noch eine Schippe obendrauf und fuhr auch ihren Gegnerinnen im Einer der Juniorinnen B gnadenlos davon. Sie besiegte alle gegnerischen Boote und sicherte sich somit den Pokal bei der Siegerehrung.

Zum Schluss startete noch der Achter des Limburger Clubs für Wassersport bei über den Tag etwas schlechter gewordenen Bedingungen. Doch auch hier im Achter überzeugten Johannes Hackenbroch, Simon Schmitt, Elias Sehr, Christian Hackenbroch, Jakob Stalf, Simon Weber, Felix Wüst, Tom Hinrichs und Steuermann Moritz Krause. Sie ließen der Mannschaft aus Bonn, Neuwied und Siegburg wenige Möglichkeiten und holten im abschließenden Rennen zwei deutliche Siege nach Limburg.

Damit war das jährliche Ruderprogramm beendet und nach dem verladen des Anhängers gingen die Gewinner zur Siegerehrung, um sich die wohl verdienten Medaillen abzuholen. Die Vorfreude auf nächstes Jahr ist schon bei allen zu spüren gewesen und 2019 wird der Limburger Club für Wassersport bestimmt wieder auf der Lahn bei Bad Ems zu finden sein.

  • von Tom Hinrichs
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