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Limburger Ralf Ohrmann als Coach bei 1.FC Kaiserslautern

Der Limburger Ralf Ohrmann beim Training auf dem "Betzenberg" mit den Lautern-Bundesligaprofis Markus Karl (links) und Florian Dick.Foto: Robin Klöppel

Der Limburger Ralf Ohrmann beim Training auf dem „Betzenberg“ mit den Lautern-Bundesligaprofis Markus Karl (links) und Florian Dick.Foto: Robin Klöppel

Fußball. Der heimische Sportwissenschaftler Ralf Ohrmann hat eine weitere Aufgabe im Profifußball übernommen. Das 2. Bundesliga-Spitzenteam 1. FC Kaiserslautern hat den Limburger für die neue Saison für sein Spezialgebiet im Konditionstraining verpflichtet. Vor allem soll Ohrmann die Profis auf dem Weg zur 1.Liga-Rückkehr nach verlorener Relegation in Sachen Handlungs- und Reaktionsschnelligkeit verbessern. Vorherige Stationen des Limburger Experten waren Drittligist SV Wehen-Wiesbaden sowie die Herren- und Damen -Nationalmannschaft Aserbaidschans. Ohrmann fungiert außerdem als Berater und Umsetzungspartner des 1.Ligisten FSV Mainz 05 und betreut privat Bundesligaspieler diverser Vereine. In Sachen Handlungsschnelligkeit sei bei vielen Spielern noch einiges herauszuholen, ist sich Ohrmann sicher. Die Trainingsmethode ist relativ jung ,so dass viele Profis bisher auf ihrem Karriereweg nur unzureichend oder gar nicht mit ihr konfrontiert wurden. In Kaiserslautern wird er sich notwendigerweise zunächst mal ein Bild zu den einzelnen Spielern und deren aktuellen konditionellen Fähigkeiten verschaffen müssen um beurteilen zu können wie und auf welchem Niveau im Einzelnen das Spezialtraining angesetzt werden muss. Der Sportwissenschaftler berichtet, dass die Profis von den ersten Einheiten mit ihm begeistert waren und sich auch für ein erhöhtes Engagement im Verein eingesetzt hätten. Das bringe sie weiter, als der 50. Laktattest oder das 100. Sprungkrafttraining, denkt Ohrmann. Neue Trainingsreize bewirken neue Anpassungsprozesse. Gerade auf dem Gebiet der Hirnforschung hat sich in den letzten Jahren so viel getan was sich 1:1 auf reaktive, schnellkräftige Sportarten ins Training übertragen lässt bzw. sinnvollerweise übertragen werden muss. Wer diese Erkenntnisse ausser Acht lässt und weiter trainiert wie in den letzten 40 Jahren wird zeitnah mit der sich ständig weiter zunehmenden Geschwindigkeit des Fussballsports nicht mehr mithalten können. Er ist sich sicher, dass er aus dem Lautern-Kader noch einige Prozent mehr herausholen und seinen Teil dazu beitragen kann, dass ab 2014 auf dem „Betzenberg“ wieder Erstligafußball gespielt wird. Aktuell betreut Ralf Ohrmann im deutschen Profifußball auch Spieler aus anderen Ligen, Nachwuchstalente und Profis aus dem Ausland.rk

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