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Limburger HC will in Frankenthal Tabellenspitze angreifen

Hockey. Der Limburger Hockey-Club greift nach der Weihnachtspause am Wochenende wieder ins Spielgeschehen der 2.Hallenhockey-Bundesliga Süd ein. Freitag um 20 Uhr steigt das schwere Auswärtsspiel beim Tabellenzweiten TG Frankenthal. Sonntag um 11 Uhr ist in der Limburger Kreissporthalle Schlusslicht Dürkheimer HC zu Gast. Beim Tabellendritten aus der heimischen Domstadt wird der wichtige Defensivstratege Hans Schneider fehlen, der beim letzten Spiel umgeknickt war und sich noch schonen muss. Limburg hat sich gut aufs Wochenende vorbereitet. „Meine Jungs sind sehr motiviert“, sagt Trainer Ekkhard Schmidt-Opper. Er hoffe, dass der gute Lauf seines Teams nicht durch die Pause gestoppt worden sei. Denn Freitag in der Pfalz werde es ein hartes Spiel. Nicht nur weil Frankenthal wie im Hinspiel gesehen ein unangenehmer Gegner sei. Bei der TG in der Stadtsporthalle herrsche auch immer eine unglaubliche Stimmung durch hunderte begeisterter einheimischer Fans. „Aber wir werden unsere Chance dort haben, wenn die Tagesform stimmt“, denkt Schmidt-Opper. Die Spieler wollten dort unbedingt die schwache Leistung im Hinspiel vergessen machen. Der zweifache Vize-Olympiasieger spekuliert immer noch auf mehr als nur den sicheren Klassenverbleib. „Wenn wir die hohe Hürde Frankenthal erfolgreich nehmen, traue ich der Mannschaft zu, die dann noch kommenden vier Spiele auch noch zu gewinnen“, so Limburgs Trainer. Aktuell sei der Rückstand auf Spitzenreiter Stuttgarter Kickers noch sechs Punkte. Doch die hätten in der Hinrunde auch Glück gehabt und würden nicht noch mal fünf Partien in Serie gewinnen. Umso ärgerlicher für den LHC, dass im Schwabenland der Ausgleichstreffer für den Gast nicht gegeben wurde. Denn sonst würde der Rückstand auf Stuttgart Limburgs nur drei Zähler betragen. Sonntag werden Stuttgart und Frankenthal gegeneinander spielen und sich gegenseitig Punkte abnehmen. „Aber das Heimspiel gegen Bad Dürkheim dürfen wir keineswegs auf die leichte Schulter nehmen“, warnt Schmidt-Opper. Die hätten zwar als Letzter noch null Punkte, aber die seien keineswegs so schwach, dass sie nicht noch den Anschluss schaffen könnten. Darum seien die Pfälzer natürlich heiß, in Limburg Sonntag ihre vielleicht letzte Chance durch einen Auswärtssieg zu nutzen. „Das wird also ein ganz gefährliches Spiel für uns“, weiß der LHC-Headcoach. Aber im Training seien extra nochmal Zweikämpfe geübt worden. Das Limburger Team will Präsenz auf dem Platz und den Gegnern gleich zeigen, dass ein Punktgewinn in Limburg nicht einfach werden wird.rk

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