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Limburg braucht für sicheren Klassenerhalt Sonntag gegen Frankenthal Vier-Tore-Sieg

Hockey.Der Limburger HC lädt für Sonntag ab 12 Uhr alle Hockeyfreunde auf die Clubanlage im Eduard-Horn-Park zur Feier seines 95-jährigen Bestehens ein. Ob es auch sportlich auf der Albert-Collée-Hockeysportanlage etwas zu feiern gibt, wird nach dem um 14 Uhr beginnenden Spiel der ersten Herren gegen die TG Frankenthal klar sein. Die Gastgeber brauchen einen Sieg, um in der 2. Bundesliga zu bleiben. Bei drei Absteigern würde ein Remis oder eine Niederlage für den Südgruppen-Drittletzten den automatischen Abstieg in die 1. Regionalliga bedeuten. Ob ein einfacher Sieg über den Gegner aus der Pfalz für die Elf von Trainer Marcus Gutz reichen würde, hängt vom Ausgang des zeitgleichen Spiels des bereits als Absteiger feststehenden Dürkheimer HC gegen den HC Ludwigsburg ab. Falls die Stuttgarter Vorstädter auswärts mindestens ein Unentschieden schaffen, wären sie von Limburg nicht mehr zu überholen und hätten sich den Klassenverbleib gesichert. Um an Frankenthal vorbeizukommen, bräuchte der LHC dann Sonntag wegen der um sieben Tore schlechteren Tordifferenz einen Sieg mit mindestens vier Toren Vorsprung. „Wir haben auch schon Spiele mit 4:0 gewonnen, aber gegen Frankenthal wird das ungeheuer hart“, weiß LHC-Trainer Gutz. Auch der Gast sei in der Rückrunde in guter Form und werde eine solch hohe Niederlage unter normalen Umständen nicht zulassen. „Aber ich denke, dass ein Sieg für uns drin ist und wir werden alles dafür geben“, sagt Limburgs Trainer. Seine Mannschaft wolle in Bestbesetzung auflaufen und glaube an sich. Natürlich werde er mit einem Ohr den Spielstand in Bad Dürkheim verfolgen, damit er nicht am Ende gegen Frankenthal unnötig auf volles Risiko gehe und dadurch absteige, während Ludwigsburg verliere. Falls die Baden-Württemberger kurz vor Schluss in der Pfalz vor einem Sieg oder auf Remis stehen sollten, wird Marcus Gutz die Schlussphase gegen Frankenthal bei nicht reichendem LHC-Vorsprung auf volles Risiko gehen müssen, auch auf die Gefahr hin, dass ein als konterstark bekannter Kontrahent das ausnutzen und Limburg dann endgültig in die dritte Liga schießen könnte. „Wir müssen das jetzt einfach nehmen wie es ist und können nur versuchen, so hoch zu gewinnen, wie irgendwie möglich“, sagt Gutz. Natürlich ist er aber gefrustet, dass sich nach einer wirklich guten Rückrunde vor dem letzten Spieltag alles gegen Limburg zu verschworen haben schien. Frankenthal bekam trotz sportlicher Niederlage drei Punkte am grünen Tisch für das Spiel in Frankfurt gutgeschrieben, weil Vizemeister SC 1880 einen nicht spielberechtigten Spieler eingesetzt hatte. Zudem sind beide Erstligaabsteiger mit dem Münchner SC und dem TSV Mannheim Süd-Teams, so dass statt der Mindestzahl von einem Absteiger drei Teams aus dem Süden in die dritte Liga runter müssen. Zudem musste Limburg sich ärgern, dass Teams aus dem Tabellenvorderfeld, für die es letztes Doppelwochenende um nichts mehr ging, Ludwigsburg und Frankenthal großzügig Punkte ließen. „Wenn das alles vorher klar gewesen wäre, hätte Limburg laut Gutz vielleicht nicht so hoch in Frankfurt verloren und Sonntag dann keinen vier-Tore-Sieg gebraucht. „Wir wollen aber trotzdem unter allen Umständen drin bleiben“, verspricht Gutz. Denn über seine gute Rückrundenbilanz könne er sich bei verpasstem Klassenverbleib nicht freuen, sagt der LHC-Trainer. Der direkte Wiederaufstieg sei dann natürlich das Ziel, doch in der dritten Liga Platz eins zu schaffen sei bei Konkurrenten wie Bad Dürkheim auch nicht leicht.rk

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