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LHC-Damen verpassen Verbandsliga-Aufstieg/1b-Herren sichern sich Oberliga-Klassenverbleib

Hockey. Die 1b-Herren des Limburger Hockey-Clubs haben durch ein 6:1 über den Rüsselsheimer RK 1b den Klassenverbleib in der Oberliga Hessen geschafft. Denn Schlusslicht MTV Kronberg unterlag mit 5:20 beim VfL Marburg und steht bei nun sechs Punkten Rückstand vor dem letzten Spieltag bereits als Absteiger fest. Die Damen des Limburger HC haben ihr Saisonziel Oberliga-Aufstieg leider verpasst. Der 4:4-Ausrutscher gegen den SC 1880 Frankfurt am vorletzten Spieltag kostete die Limburgerinnen die Meisterschaft. Tabellenführer Wiesbadener THC ist nun vier Punkte weg und nicht mehr einzuholen. Hätte Limburg gegen Frankfurt gewonnen, hätte der LHC im letzten Spiel den Aufstieg in der eigenen Hand gehabt und durch einen Sieg die spielfreien Wiesbadenerinnen noch verdrängen können. Und es ging gegen 80 II in der Sporthalle der Hadamarer Fürst-Johann-Ludwig-Schule auch gut los. Katie Wagner verwandelte gleich die erste Strafecke zum 1:0. Aber schon zwei Minuten später glichen die Frankfurterinnen ebenfalls per Strafecke aus. Die folgenden Minuten entwickelte sich ein munteres Spiel. Die LHC-Damen bekamen zwei Strafecken zugesprochen, konnten aber keine verwandeln. Im Gegenzug trafen die 80-er erneut per Strafecke und gingen 2:1 in Führung. Die Gäste erwiesen sich an diesem Tag bei den Standards stark und versenkten vor der Pause noch eine dritte Ecke zum 1:3. Doch Limburg konterte und konnte noch vor der Pause wieder den Anschluss erzielen. Maike Behlau spielte die gegnerische Keeperin eiskalt aus und passte dann zu Christiane Schmitt, die die Kugel dann nur noch über die Linie zu drücken brauchte. Nach dem Seitenwechsel probierten die Frankfurterinnen es mit anderer Taktik, nahmen die Torfrau raus und versuchten mit sechs Feldspielerinnen, Druck auf das LHC-Tor aufzubauen. Limburg wurde immer mehr in die Defensive gedrückt und kam zunächst nur selten zu eigenen Angriffen. Aber auch 80 Frankfurt kam so zu keinen Treffern und nahm nach zehn Minuten die Torfrau wieder aufs Feld. Gut für Limburg, das nun wieder mehr Offensivaktionen hatte und schon mit der zweiten durch Wagner zum 3:3 ausgleichen konnte. In der Folge taten sich die Lahnstädterinnen aber im eigenen Aufbau schwer und kamen kaum noch zu Torchancen. Eine Unachtsamkeit in der Hintermannschaft führte zehn Minuten vor Schluss erneut zum Führungstreffer der Gäste. Limburg warf nun alles nach vorne und kam drei Minuten vor der Schlusssirene zum 4:4. Der LHC brauchte für die Meisterschaft aber einen Sieg, doch die letzten 180 Sekunden wollte einfach kein weiteres Tor mehr fallen. Trainer Lars Schmitt sagt, dass in der kommenden Saison ein neuer Versuch unternehmen werde, den angestrebten Oberliga-Aufstieg nachzuholen. „Heute haben wir nicht mit der nötigen Leichtigkeit, zu verkrampft gespielt“, begründet Schmitt das enttäuschende Ergebnis. Mit einer besseren Eckenausbeute sowie einer konzentrierten Abwehrarbeit sei die Partie aber, so der Trainer, trotzdem zu gewinnen gewesen. Limburg: Bünning, Dechent, Sandner, Wagner (3 Tore), Kaiser, Behlau, Schmitt (1); Langel, Wolf, Frsyz. Die 1b-Herren Limburg standen genauso unter Druck, denn vor dem vorletzten Saisonspiel betrug der Vorsprung auf Schlusslicht Kornberg nur drei Punkte und drohte weiter der Verbandsliga-Abstieg. Doch der LHC behielt gegen die Rüsselsheimer Reserve die Nerven und sicherte den Klassenverbleib durch einen 6:1-Heimsieg schon vor dem letzten Spieltag ab. Die Lahnstädter begannen in Hadamar motiviert und gingen durch Rückkehrer Max Polk bereits nach zwei Minuten 1:0 in Führung. Nach einer Viertelstunde erhöhte Christian Predikant per Strafecke auf 2:0. Rüsselsheim kam fortan besser ins Spiel, doch Limburg konnte insgesamt fünf Strafecken gut verteidigen. Schon vor der Pause entschieden die Hausherren dann die Partie für sich. Aaron Klausnitzer sowie erneut Predikant und Polk schossen einen beruhigenden 5:0-Vorsprung heraus. Diesen konnte der LHC dann in Hälfte zwei locker verwalten. Rüsselsheim gab sich zwar nicht auf und machte Druck, aber Limburgs Defensive stand sicher. Torwart Nils Jonas erwischte eine starke Partie und war kaum zu überwinden. Spätestens Dominic Böcklings 6:0 per Strafecke ließ keinen mehr am LHC-Sieg zweifeln. Rüsselsheim gelang lediglich noch das Ehrentor zum 1:6. Als die Limburger wussten, dass Kronberg verloren hatte, konnten sie ausgelassen den Klassenverbleib feiern. Sie konnten sich auch bei Holger Barth bedanken, der mal wieder als Coach eingesprungen war und seine Spieler bestens auf die schwere Partie eingestellt hatte. Limburg: Jonas, Seck, Predikant (2 Tore), Schmitt, Kirchner, Polk (2), Schneider, Hamm, Klausnitzer (1), Nebgen, Böckling (1).rk

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