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Krauses in WM-Vorbereitung

Sophia Krause im Doppelzweier

  Seit dem 27. Juni 2018 sind Sophia und Nils Krause vom Limburger Club für Wassersport im Norden Deutschlands unterwegs, um sich, nach den Deutschen Jahrgangsmeisterschaften in Köln, auf die U23-Weltmeisterschaft in Poznan (Polen) vorzubereiten.

Für Nils Krause begann die Vorbereitung mit seinem leichten Doppelvierer in Hamburg. Nach ersten Einstellfahrten, um das Boot passend auf die Ruderer einzustellen, wurde die Besetzung der Plätze innerhalb des Bootes festgelegt. Da der leichte Männerdoppelvierer nicht zum Olympischen Programm gehört, hatte dieser die Möglichkeit in der ersten Woche selbstständig in Hamburg zu trainieren. Dabei gab es aber einen grundsätzlichen Rahmentrainingsplan der deutschen U23-Bundestrainerin, nach dem der Vierer die ersten langen Ausdauereinheiten bereits vor der Anreise nach Ratzeburg vollzog. In Ratzeburg angekommen stoßen die Geschwister wieder aufeinander, denn auch Sophia Krause reiste sonntags von Berlin aus nach Ratzeburg an. In Berlin, dem aufgrund des Studiums von Sophia Krause momentan normalen Trainingsbereich, wurde in der ersten Woche des Trainingslagers im leichten Doppelzweier trainiert. Hier konnte der schon recht gut eingefahrene Doppelzweier mit ihrer Partnerin aus Radolfzell anfangs sehr gut trainiert werden und auch brachten die beiden Sportlerinnen einige Tests auf dem Ergometer hinter sich, um ihre Leistungsfähigkeit zu bestimmen. Krause konnte mit ihrer Partnerin schon die ganze Saison über die deutsche Konkurrenz dominant in ihre Schranken verweisen und ist jetzt nun voller Vorfreude auf die internationale Konkurrenz.

Nils Krause im Vierer

In Ratzeburg trainieren Sophia und Nils Krause seit gut zwei Wochen ambitioniert auf dem Ratzeburger See. Das Wetter hat sich bis jetzt nicht von der allerbesten Seite gezeigt, da das Rudern oft nur in Begleitung von Wind möglich war und Ratzeburg von der in Deutschland herrschenden Hitze größtenteils verschont geblieben ist. Dem Wetter trotzen unsere Sportler aber tapfer und bringen Kilometer um Kilometer hinter sich, um immer rutinirter in der gemeinsamen Bewegung im Boot zu werden. Nach der anfänglichen Zeit mit langen Grundausdauereinheiten steht nun so langsam der Wechsel zu kürzeren Einheiten und zum Streckenfahren an. Hier werden die Sportler über kontinuierliche Steigerung der Frequenzen und echte Rennsituationen mit anderen, ungefähr gleichschnellen Bootsklassen, auf die bevorstehende Aufgabe vorbereitet.

Der leichte Doppelvierer um Nils Krause macht deutliche Fortschritte von Einheit zu Einheit: “Man merkt wirklich wie wir uns jedes Training besser zusammenfinden und das Boot gemeinsamer voran bringen können”, so der euphorische Kommentar von Krause aus dem Trainingslager. Der ist auch in der prozentualen Auswertung der bisher gefahrenen Strecken ganz an der Spitze des Geschehens mit dabei. Jetzt wollen die vier jungen Ruderer weiter an ihrem gemeinsamen Bootslauf arbeiten und sind höchst motiviert eine gute Teamleistung in Ratzeburg vorzubereiten in Hinsicht auf Poznan.

Sophia Krause musste leider in den letzten Tagen auf ihre Partnerin im Rudertraining verzichten, da diese sich aufgrund der hohen Belastungen etwas erkältet hat. Natürlich ist es mit der Ersatzfrau im Doppelzweier nicht das selbe Gefühl, trotzdem ist auch sie guter Dinge für die kommende Weltmeisterschaft. “Ich habe zwar von meinen bisherigen zwei Weltmeisterschaften schon einiges an Erfahrung mitgenommen, doch ist es für mich in der Olympischen Bootsklasse des leichten Doppelzweiers umso interessanter gegen die besten Sportlerinnen der anderen Länder in meinem Bereich zu fahren und freue mich auf die bevorstehende Möglichkeit mich und meine Partnerin beweisen zu können”, lässt Sophia Krause aus dem Trainingslager vernehmen. 

Am 22. Juli fährt die Deutsche Mannschaft von Ratzeburg aus nach Poznan, um bereits ein paar Tage vor Beginn der Vorläufe am Mittwoch, dem 25. Juli, einige wenige Trainingskilometer auf der Strecke zu absolvieren. Weiterhin werden sich unsere Athleten bestens vorbereiten und die Vorfreude auf diese Weltmeisterschaft wird nicht nur bei den Geschwistern Krause steigen, sondern auch hier  beim Limburger Club für Wassersport.

  • von Tom Hinrichs –
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