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Hallenhockey: Limburgs Damen verlieren Tabellenführung/1b-Herren mit 2:9 bei Rüsselsheim II

Hockey. Die Damen des Limburger Hockey-Clubs haben in der Verbandsliga erst einmal wieder die Tabellenführung verloren und liegen nach einem 7:7-Remis beim SC 1880 Frankfurt III auf Rang drei. Die 1b-Herren des LHC waren beim 2:9 beim Rüsselsheimer RK II chancenlos und brauchen als Vorletzter dringend mal wieder einen Sieg, um im Kampf um den Klassenverbleib vom Tabellenende wegzukommen. Dabei erwischte Limburg in der Opelstadt einen guten Beginn und lag bereits in der zweiten Minute durch einen Treffer von Max Lingner in Führung. Das Tor gab dem Gast aber keine Sicherheit. Rüsselsheim kontrollierte mehr und mehr das Spiel und kam so verdient zum Ausgleich per Siebenmeter. Immer wieder fand der RRK Löcher in der LHC-Deckung und erspielte sich dadurch zwei Strafecken, die beide verwandelt wurden. Noch vor der Pause gelang Rüsselsheim das vorentscheidende 4:1. In der zweiten Hälfte versuchten es die Lahnstädter mit Umstellung auf Manndeckung, doch die Fehler häuften sich weiter und die Gastgeber konnten ihre Führung trotz „Altmeister“ Stefan Seck im Limburger Tor weiter ausbauen. Der Berliner Neuzugang Phil Kafke verkürzte für den LHC noch einmal auf 2:7. Eine realistische Chance auf eine wirkliche Aufholjagd bestand aber nicht mehr. Als es neun Minuten vor dem Ende 9:2 für Rüsselsheim stand, stellte Limburg wieder auf Raumdeckung um und verwandelte das Ergebnis bis zum Schluss, um zumindest eine zweistellige Niederlage noch zu verhindern. Limburg musste am Ende anerkennen, dass der Gegner an diesem Tag einfach individuell besser besetzt war und die eigene Mannschaft sich einfach viel zu viele Fehler für Oberliga-Niveau leistete. Limburg: Seck, Zinsmeister, Predikant, Schneider, Schmitt, Hamm, Lingner (1 Tor), Kafke (1), Moritz Nebgen, Tristan Nebgen. Limburgs Damen hingegen hatten als vorheriger Spitzenreiter in der Verbandsliga beim Schlusslicht SC 1880 Frankfurt III auf einen weiteren Sieg Richtung Oberliga-Aufstieg gehofft. Doch die Aufgabe wurde deutlich schwieriger als erwartet. Das kam, weil der Kontrahent mit einer ungewöhnlichen Taktik startete, ohne Keeperin und dafür sechster Feldspielerin. Dadurch konnte 80 Frankfurt enormen Druck aufbauen und schnell mit 2:0 in Front gehen. Danach wechselte die Heimmannschaft ihre Torfrau wieder ein, um den Vorsprung abzusichern. Nach dem 0:3 brachte eine Auszeit Limburg langsam wieder auf Spur und Christine Fryszs 1:3 machte Hoffnung. Doch die Mainstädterinnen erwischten einen Sahnetag und gingen mit 5:2 in die Halbzeit. Nach dem Wiederstart baute 80 seine Führung weiter aus, doch Limburg wollte sich noch lange nicht geschlagen geben. Lina Dzierzawa glückte das 3:6, aber nach dem siebten Tor für die Frankfurterinnen sah alles für sie nach klarem Sieg aus. 80 hatte jedoch zuviel Energie in die Partie investieren müssen und war in der Schlussphase einfach konditionell platt. Limburg witterte jetzt frische Morgenluft und kam durch Katie Wagner, Roberta Schickel und wieder Frysz inerhalb von zehn Minuten wieder bis auf ein Tor heran. Zwei Minuten vor dem Ende war es Dzierzawa, die den Kampfgeist ihrer Mannschaft wenigstens noch mit dem Ausgleich belohnte. Ein weiteres Tor wollte nicht fallen, so dass Limburg zwei wichtige Punkte im Kampf um die Meisterschaft verlor und sich nun erst einmal zwei Punkte hinter dem neuen Spitzenduo Hanauer THC II und Wiesbadener THC neu einreihen musste. Limburg: Bünning, Dechent, Wagner (2), Sandner, Dzierzawa (2), Langel, Dombach, Schmitt, Schickel (1), Kaiser, Frysz (2).rk

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