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EGDL trifft auf Lauterbach und Ratingen

Foto fischkoppMedien/EGDL (Konstantin Firsanov im ersten Spiel gegen Lauterbach)

Spannend und vom Ausgang her völlig offen – so könnte man umschreiben, was da am Wochenende auf die EG Diez-Limburg in der Regionalliga West zukommt. Natürlich gehen die Rockets am Freitag im Hessenderby gegen Lauterbach als Favorit in die Partie. Die Luchse kommen jedoch mit der Empfehlung eines 6:5-Erfolges gegen Meister Hamm in die Diezer Eissporthalle (Spielbeginn ist 20.30 Uhr). Und am Sonntag reist der Raketen-Tross zum Tabellennachbarn Ratinger Ice Aliens (18 Uhr). Dort ist der EGDL seit der Rückkehr in die Regionalliga bisher noch kein Sieg gelungen. Die Mission für das Wochenende ist dennoch eindeutig: Tabellenplatz zwei festigen.

Die Hälfte der Hauptrunde ist gespielt, gegen fast alle Teams haben die Rockets mindestens zwei Mal gespielt. Nur Lauterbach hat man bisher erst einmal gegenübergestanden – beim 10:4-Heimsieg gegen das Tabellenschlusslicht Anfang Oktober in Diez. Seither hat sich beim hessischen Nachbarn einiges getan, vor allem in personeller Hinsicht. Seit dem vergangenen Wochenende gehört der ehemalige Diezer Patric Kaliszewski zum Luchse-Kader, auch der starke Deutsch-Tscheche Jan Hammerbauer ist neu im Team.

„Die jüngsten Ergebnisse zeigen, dass Lauterbach durch die personellen Veränderungen auf einem sehr guten Weg ist“, sagt EGDL-Trainer Arno Lörsch. „Der Kader ist nun breiter aufgestellt. Und der erste Eindruck, dass da nur der Tabellenletzte kommt, wäre ein völlig falscher.“ Zumal man diese Erfahrung in der laufenden Saison ja bereits gemacht hat und getrost einen Haken machen kann hinter die Kategorie „Den Letzten auf die leichte Schulter nehmen“ – nach dem 3:4 gegen zehn Kobras aus Dinslaken Mitte November. Die einzige Niederlage für die Rockets in den acht zurückliegenden Spielen.

„Lauterbach kann bei uns völlig frei aufspielen, niemand erwartet von diesem Team etwas gegen die Top drei der Liga“, sagt Lörsch. „Die werden extrem Lust darauf haben, uns das Spiel zu verderben. Wir müssen wie schon vor einer Woche gegen Neuss geduldig sein. Unsere Marschroute wird sein, mit viel Tempo auf das gegnerische Tor zu gehen. Wir müssen den Gegner fordern und dafür sorgen, dass er kaum Luft hat für eigene Offensivaktionen. Lauterbach wird auf unsere Fehler lauern und in der Lage sein, diese auch auszunutzen. Wir werden auf der Hut sein und dennoch unser Spiel machen.“

Die Gemengelage vor dem Auswärtsspiel am Sonntag in Ratingen ist gleichwohl eine andere. Der Tabellenzweite reist zum Tabellendritten, der am Freitagabend zunächst in Hamm zu Gast ist. Die Ice Aliens werden mit Schwung in das Wochenende gehen, nachdem man am vergangenen Sonntag das Heimspiel gegen Spitzenreiter Herford gewinnen konnte. Ratingen und Diez-Limburg – zwei Teams, von denen man offensiv einiges erwarten darf. Die bisherigen Duelle konnte jeweils das Heimteam für sich entscheiden – die Ice Aliens gewannen in Ratingen mit 6:5, die Rockets in Diez mit 4:3.

„Ratingen ist derzeit ein absolutes Überraschungspaket – fast wie eine launische Diva“, sagt der Rockets-Trainer. „Am vergangenen Wochenende verlieren sie zunächst recht deutlich in Dinslaken und schlagen dann Herford. Die Mannschaft ist ohne Frage in allen drei Reihen top besetzt und jederzeit in der Lage, Druck auf den Gegner auszuüben. Aber die sehr starke Defensive hatte zuletzt ein paar Löcher. Ich erwarte ein Duell auf Augenhöhe. Das wird eine tolle Herausforderung für uns.“

Der Ausblick

Freitag, 8. Dezember, 20.30 Uhr: EGDL – Luchse Lauterbach

Sonntag, 10. Dezember, 18 Uhr: Ratinger Ice Aliens – EGDL

  • von Tom Neumann
Kategorie: Sonstiges Tags: 

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