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Butzbach erwartet die „Blackbox“ aus Offheim

Mit dem Remis gegen Elz ist der SC Offheim gut in die Saison gestartet. Am Sonntag geht’s nun nach Kirberg.

Nach den drei vorgezogenen Partien vom Donnerstag und Freitag geht der zweite Spieltag der Fußball-Kreisoberliga am Sonntag ab 15 Uhr mit dem nächsten Block von sechs Partien weiter, wobei die TSG Oberbrechen im Derby beim FCA Niederbrechen und der SV Elz auf heimischem Platz gegen Aufsteiger SG Oberlahn (wir blickten in unserer Donnerstagvorschau bereits voraus) bereits zum zweiten Mal innerhalb einer halben Woche auf dem in Aktion treten. Die weiteren Partien:

SG Kirberg/Ohren/Nauheim – SC Offheim (Sonntag, 15 Uhr). Die Rückkehr in die Kreisoberliga hatte sich Gruppenliga-Absteiger SG Kirberg/Ohren/Nauheim ganz anders vorgestellt. Auch wenn Ingo Butzbach im Nachhinein von einer „befürchteten Pleite“ spricht, hat die 0:5-Packung gegen den TuS Obertiefenbach gesessen. Am Sonntag kommt der SC Offheim nach Hünfelden. „Offheim ist nach einigen Wechseln aktuell eine Blackbox. Deshalb sind die Gäste schwer einzuschätzen. Fest steht, dass eine gehörige Leistungssteigerung nötig ist, um etwas Zählbares in Kirberg zu behalten. Wir vertrauen aber unseren Jungs und dem Trainer Daniel Dylong. Die werden es schon richten“, ist sich Butzbach sicher. Fehlen werden weiterhin Lukas Scheu, Nico Mantel und Daniel Dylong, dessen Fehlen auf dem Platz extrem ins Gewicht fällt. „Wir freuen uns auf das erste Heimspiel der Saison und glauben, dass wir mittelfristig in die Spur finden. Abgerechnet wird am Ende“, will Butzbach das Auftaktspiel trotz der Enttäuschung nicht zu hoch bewerten. Die Offheimer haben es besser gemacht und dem SV Elz einen Zähler abgenommen. „Das Spiel hat gezeigt, dass wir in der Lage sind Gegner wie Elz zu besiegen. Kirberg ist in der gleichen Kategorie, nach der hohen Niederlage schon etwas unter Druck und wird mit aller Macht versuchen die Partie zu gewinnen. Hier müssen wir alles in die Waagschale werfen“, weiß Peter Orth vom SCO-Spielausschuss.

TuS Frickhofen – TuS Obertiefenbach (Sonntag, 15 Uhr). Der TuS Obertiefenbach war der erste Tabellenführer, und das obwohl die Beselicher mit Kirberg einen starken Gegner hatten. „Das war ein perfekter Start für uns. Trotzdem müssen wir lernen, insbesondere mit einer Führung cleverer zu spielen“, sagen die beiden Trainer Daniel Alves und Julien Horner. Einige Spieler, die am ersten Spieltag fehlten, werden dem TuS wieder zu Verfügung stehen, was die Aufgabe für Frickhofen nicht einfach macht. Im Premierenspiel von Trainer Metin Kilic kämpfte der TuS verbissen, konnte die 1:2-Niederlage aber nicht verhindern.

TuS Dehrn – SG Niedershausen/Obershausen (Sonntag, 15 Uhr). Während fast alle Teams schon von den ersten Spieleindrücken sprechen und eine Bilanz des vergangenen Wochenendes abgeben können, muss die SG Niedershausen/Obershausen ihre Erkenntnisse noch aus der Vorbereitung ziehen, weil die Kallenbachtaler ihre Partie vom ersten Spieltag verlegt haben und den Aufgalopp erst am Sonntag in Dehrn hinlegen. „Nach einer Vorbereitung mit gemischten Ergebnissen und zum Teil vielen verhinderten Spielern sowie der Verlegung sind wir froh, am Sonntag nun endlich ranzudürfen. Auch die Personalsituation hat sich entspannt, sodass lediglich die Langzeitverletzten David Fischer und Emil Drmaku ausfallen“, berichtet Spielausschussmitglied Nico Zimmermann. Gegen Dehrn wird es seiner Meinung nach vor allem wichtig, früh genug in die Zweikämpfe zu kommen und die taktische Ordnung in allen Positionsteilen zu halten. „Fußballerisch sollten wir nach wie vor immer für das eine oder andere Tor gut sein“, ist Zimmermann überzeugt. Dass Dehrn durchaus ein unangenehmer Gegner ist, beweist die knappe 0:1-Niederlage in Merenberg am ersten Spieltag, bei der der TuS dem Favoriten lange Paroli bot und erst in der 90. Minute das Gegentor fing.

SG Weinbachtal – TuS Dietkirchen II (Sonntag, 15 Uhr). Weinbachtal verlor gegen Lindenholzhausen mit 0:4, Dietkirchen II setzte sich mit 3:0 gegen Waldbrunn II durch, aber das alles verleitet den neuen TuS-Trainer Manuel Meuth nicht dazu, allzu euphorisch geschweige denn überheblich am Sonntag nach Weinbach zu fahren: „Wir wissen, dass die Kreisoberliga sehr ausgeglichen ist und es kein leichtes Spiel gibt. Auf dem auch in der Höhe etwas glücklichen Sieg gegen Waldbrunn, bauen wir auf. Mit der SG Weinbachtal haben wir einen weiteren schweren Gegner vor der Brust. Insbesondere vor eigenem Publikum ist Weinbachtal schwer zu schlagen. Wir müssen daher vor allem über den Einsatz und den Willen kommen“, sagt er. Nach dem Auftaktspiel hatte die Reserve vom Reckenforst leichtes Verletzungspech, sodass Meuth wohl etwas umstellen muss.

Die Partie zwischen dem SV Mengerskirchen und dem TuS Lindenholzhausen ist für kommenden Donnerstag angesetzt.

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